Freitag, 22. Juli 2016

Kochen ist Krieg von Gregor Weber



In den 90ern habe ich mit viel Spaß die Serie Familie Heinz Becker geguckt, wo mir besonders gut der Sohn, gespielt von Gregor Weber, gefallen hat. Ich habe ihn dann noch mal in 2, 3 anderen Produktionen gesehen, dann aber aus den Augen verloren.

Dann klickte ich mich durch TV und sehe da einen Typ mit Lea Linster kochen und ich dachte mir so, der sieht aus wie der Sohn von Heinz Becker. Und so war es dann auch.

Und dann flatterte mir ein Buch aus dem Hause Piper ins Haus, mit dem Titel „Kochen ist Krieg“ von Gregor Weber. 
Da war ich schon sehr gespannt, was der Untertitel „Am Herd mit deutschen Spitzenköchen“ noch forcierte.

Als erstes war ich verdutzt, als ich las, er ist ausgebildeter Koch.

Und wie es dazu gekommen ist und wie seiner Ausbildung war, das beschreibt er im ersten Kapitel „Lehre“.

Und so nett, witzig und fein geschrieben geht es in den weiteren elf Kapiteln weiter. Nur ein Kapitel war nicht so meins, „Auf Gefechtsstation“, da ging es mir zu technisch zu, aber wie auch beim Essen, ist es eben Geschmackssache.

Ansonsten ist es ein lesenswertes Buch, was mal nicht mit Rezepten bestückt ist - nur ein paar Bildern sind zu sehen. Die richtige Sommer-Lektüre für alle, die etwas realistisches hinter den Kulissen erleben wollen.

Viel Spaß wünscht euch der Gastromacher beim lesen und amüsieren!



Samstag, 9. Juli 2016

so... beef it or leave it!


Nach ein wenig Auszeit vom Blog, melde ich mich so langsam wieder.

Und dann mit einer tollen Neuigkeit.

Der Beefer®: 800 Grad... das Inferno hat begonnen!

Die Jungs "Frank Hecker", "Marc Kirwald" und "Frantz Konzen" haben den Gastromacher eingeladen, Kooperationspartner von "BEEFER" zu sein, was ich natürlich und sehr gerne annehme. 

Ihr werdet noch viel darüber hören und lesen!

Euer Gastromacher

so... beef it or leave it!







Montag, 20. Juni 2016

Der kultige Gin aus dem Schwarzwald – Monkey 47


Deutschland war bisher bekannt für seine Vielfalt an Brotsorten und für gutes Bier, zunehmend erobern jedoch andere kulinarische Erzeugnisse die Welt. Darunter ist auch ein Gin, der in den kleinen Ort Loßburg im Schwarzwald hergestellt wurde. Der Gin aus dem Schwarzwald mit den Namen "Monkey 47" kann mit vielfältigen Geschmacksnoten aufwarten, denn nicht weniger als 47 verschiedene pflanzliche Zutaten umfasst die Rezeptur, die selbst auf eine Legende beruht.


Aus Liebe wurde eine internationale Marke



Der Grundstein für den Monkey 47 wurde angeblich in der Nachkriegszeit desZweiten Weltkriegs gelegt. Angeblich soll der britische Soldat Montgomery Collins, der 1945 in Berlin mit der Royal Air Force stationiert war, sich für den Wiederaufbau des durch den Krieg zerstörten Berliner Zoos engagiert haben. Er übernahm im Zuge dessen auch die Patenschaft für den Javaneraffen mit dem Namen "Max". Nicht nur die Liebe zu den Tieren war es, die Collins in Deutschland hielt, sondern auch die Liebe zu einer Frau. 1951 Lies er sich im Schwarzwald nieder und eröffnete einen Landgasthof mit dem Namen "Gasthof zum wilden Affen" in Anlehnung an seinen Patenaffen. Collins soll damals schon dem Gin sehr zugetan gewesen sein und lange nach seinem Tod taucht bei Renovierungsarbeiten am Gasthof eine Kiste Gin mit dem Namen "Max the Monkey - Schwarzwald Dry Gin" auf dem Etikett auf. Außerdem lag der Kiste ein Zettel bei, wo die grundlegenden Zutaten bzw. die Zubereitung notiert war. Aus diesen rudimentären Anweisungen war die Grundlage für Christoph Keller und Alexander Stein und ihrem Unternehmen Black Forrest Distillers. Erstmals brachten sie den Gin mit dem Label "Monkey 47" auf den Markt. Der Name ist eine Anlehnung an den Affen Max. Die 47 hat gleich eine doppelte Bedeutung. Sie steht einerseits für die 47 verwendeten pflanzlichen Zutaten, aber auch für die 47 %, die der Gin aus dem Schwarzwald hat. Beziehen lässt sich der kultige Gin beispielsweise online über Allyouneedfresh.de. Nur für den Fall, dass der örtliche Spirituosenhändler diesen nicht im Sortiment haben sollte.

Ein Gin mit dem gewissen Etwas



Die Geschichte der Rezeptur trägt einen großen Teil zum Erfolg und auch zum Kult um diesen Gin bei. Doch dies alleine reicht bei Weitem nicht aus, damit ein international erfolgreiches Produkt wird. Die Hersteller selbst achten auf große Qualität, auch bei jenen Produkten, sie zukaufen müssen. Beispielsweise der Wacholder, der aufgrund des regionalen Klimas nicht im Schwarzwald wächst. Beim Monkey 47 stimmt das Gesamtpaket, vom Produkt bis hin zum Design der Verpackung, welches 2013 sogar mit dem Public's Choice Award ausgezeichnet wurde.


Wer auf den Geschmack gekommen ist, der kann den Gin aus dem Schwarzwald in Feinkostläden kaufen, aber auch direkt über das Internet bei gut sortierten Spirituosenhändlern lässt sich der Monkey 47 beziehen. 


Freitag, 17. Juni 2016

BEEF Tasting die Zweite!


Ende des Monats ist es soweit und das zweite "Beef Tasting" geht an den Start. 

Freue mich sehr, euch dann ganz bald die Ergebnisse in einem großen Bericht mitteilen zu können.

Euer Gastromacher

Im Beefer bei 800 Grad perfekte Kruste


Mal sehen ob es für alle reicht! 


Auf dem Punkt!


Ui, schon fast alles weg! 


Zum guten Schluss ein leckeres Glas Grauburgunder von Pfaffmann

Samstag, 4. Juni 2016

Kräuter und Blüten





Tausende Jahre würzen und heilen Menschen mit Kräutern und Blüten. Schade, dass es in einigen Profi- und Privatküchen frische Kräuter nur als Deko genutzt werden.

Dabei macht es so einen Spaß mit Kräutern zu kochen. Und es gibt den Speisen nicht nur einen tollen Geschmack, sondern sieht auch noch ganz toll und lecker aus.

Es gibt einige Kräuter, die man auch im trockenen Zustand gut nutzen kann oder sogar sollte, da sie trocken mehr Aroma haben. Zum Beispiel Estragon, hat für mich getrocknet mehr Aroma.
Ganz wichtig ist aber bei frischen und getrockneten Kräutern, dass man sie zum guten Schluss an das gekochte Essen tut, damit sie nicht zu viel Aroma verlieren.


Wildkräuter sind eine Bereicherung auf unserem Speiseplan, denn sie sind nicht nur nett anzusehen, sondern sind sehr gesund. Viele haben immer noch die Meinung, dass die Blüten nur Deko sind, da sie giftig sein könnten. Das ist aber wie viele andere alte Weisheiten rund um die Ernährung nicht richtig. Oder sagen wir mal so, es gibt nur ganz wenige Blüten, die man nicht Essen sollte.

Darüber gibt es aber im Internet ganz schön viele Infos, zum Beispiel bei „Lichtenborner Kräuter“ oder tolle Kochbücher wie von "TanjaGrandits-Kräuter".


Viel Spaß beim Kochen mit tollen frischen Kräutern, wünscht euch euer Gastromacher

Freitag, 3. Juni 2016

Die originale Küche Italiens! Accademia Italiana Della Cucina: La Cucina, 2013 Callwey, München


Als ich zum ersten mal von diesem Kochbuch gelesen habe, dachte ich mir, das kann doch nichts sein. 2000 Rezepte in einem Buch. Doch ich wurde eines besseren beleert.

Für jemanden der die Italienische Küche liebt, ist es wirklich ein muss für das Kochbuchregal. Für jemanden, der gerne Kochbücher in seiner Sammlung hat, wo man sich das Essen auf tollen Fotos ansehen kann, ist es eher nichts, denn das Buch ist Bilderlos.

Das kann man aber wirklich sehr gut verstehen, denn bei 2000 Rezepten auch noch mit Bilder zu arbeiten, das hätte keinen Sinn gemacht.

Ich würde das Kochbuch eher als eine Art Fachbuch sehen. Denn die Personen, die die Rezepte ohne viel Schnörkel und komplizierten Erklärungen aufgeschrieben haben, kommen schnell auf den Punkt.

Da hat der "Callwey Verlag" eine tolle Rezeptsammlung im Programm


Die Aufgliederung besteht aus, Antipasti, Pizza und Saucen dann kommen die Suppen, Pasta, Polenta und Reis, Fisch dann Fleisch und Geflügel gefolgt von Gemüse, Käse und zum guten Abschluss die Desserts.

Ich habe einige Italienische Kochbücher und habe auch schon über einige beschrieben. Meistens beschreiben sie eine Region und erzählen oft von einer Küche, die für jedermann schmackhaft rüber kommt. Und dabei wird oft vergessen, das es viele verschiedene Regionen gibt und dort jede Familie, Koch oder Köchin sein eigenes Rezept hat.




In Italien, so wie in vielen anderen Ländern, gibt es viele Rezepte, die man hier noch nie gesehen, gegessen oder gelesen hat. 

Das ist bei "La Cucina" etwas anders. Hier findet man sehr bekannte Rezepte, ganz einfache Rezepte, aber auch Rezepte, die man für den Fine Dining Bereich nutzen kann. Was mich persönlich gut gefällt, das es auch eine Menge Rezepte gibt, die nicht jeder direkt nachkochen würde, weil es was ganz anderes ist. Wie zum Beispiel geschmortes Pferdefleisch oder Wirsingflan Valle D `Aosta.




Zum guten Schluss möchte ich noch erwähnen, das es zwar keine Bilder gibt, dafür aber sehr informative Beschreibungen, mit dem Titel "Lokale Traditionen". Wie die Rezepte, lernt man in dieser Kategorie ohne viel Schnick-Schnack eine Menge über diverse Themen.

Mir macht das blättern und suchen neuer Rezepte aus Italien in diesem Buch auf jedem Fall sehr viel Spaß und kann es aus gutem Gewissen empfehlen. 

Euer Gastromacher

Autor: Accademia Italiana della Cucina
Verlag: Callwey
Veröffentlicht: 19.09.2013
Gebundene Ausgabe mit 960 Seiten
ISBN: 978-3-7667-2036-8