Freitag, 3. Juli 2015

Der sonnige Buchtipp: Frühling, Sommer, Gemüse!

Geschrieben von dem Mann des Gastromacher`s


Die Autorin Cornelia Schinharl hat ein tolles Kochbuch über Gemüse geschrieben. Es gibt auch Rezepte mit Fisch und Fleisch, Tintenfisch, Garnelen und Jakobsmuscheln, aber Vegetarier werden auch auf ihre Kosten kommen. Besonders gut hat mir gefallen, dass erst einmal eine kleine Warenkunde kommt. So werden einige Sachen erklärt, die Laien oder Hobby-Köche wie ich, vielleicht noch nicht wissen. 
Etwa, was „Eiszapfen“ sind oder dass früher die Auberginen noch Bitterstoffe enthielten, die weggezüchtet worden sind (wie bei den Gurken übrigens). Unterteilt hat sie das Gemüse in „Frühstarter“ und „Hochsommerliche“, damit man weiß, was man wann bekommt. 



Unwiderstehlich finde ich z.B. Bruschette mit Tomaten und Feigen. Wir werden auch die Caponata mit gebratenem Fisch ausprobieren und ich freue mich auf den Matjes an Kartoffeln-Bohnen-Salat. Es gibt zum Beispiel einzelne Kategorien zu Tomate, Rettichen und Spargel usw. Was ich unbedingt ausprobieren werde, ist der Spargel als Tempura mit Minzedip oder was auch eher selten ist: roh mariniert. Auch eher ungewöhnliche Rezepte wie der Möhrenpuffer mit Nussjoghurt findet seinen Platz. 




Klassiker wie Hackbällchen mit buntem Salat und auch eine Wok-Pfanne mit Tofu runden das ganze ab. Kulinarisch gesehen ist das Buch eine halbe Weltreise. Sehr schön fotografiert übrigens, so dass man direkt auf den Markt und dann in die Küche eilen möchte, um loszulegen. Wohl bekommts!

Im GU-Verlag erschienen. Es gibt auch den Vorgänger: Herbst, Winter, Gemüse!

Noch viel mehr über das Buch könnt ihr hier lesen und auch direkt bestellen


Viel Spaß bei lesen und nach kochen!

Dienstag, 23. Juni 2015

Mürbeteig, einfache Sache, aber große Wirkung!


Mürbeteig kann man für so viele Rezepte brauchen. Ob warm als herzhafte Tarte oder als süße Variante, als Boden für Kuchen und kleine Törtchen. Mit dem Mürbeteig kann man einfach auch nicht viel falsch machen. 

Dann mal los und ran an den Teig! 

220 g Mehl
100 g Butter, diese sollte kalt sein
50 g Zucker
1 1/2 Prise Salz
2 Eigelb Größe M

Erdbeerkuchen mit Caramel Pudding und Schokolade


Kalte Butter in kleinen Stücken in eine Schüssel geben. Mehl, Zucker, Eigelb dazu geben und mit einem Rührgerät zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. 
Ich knete den Teig noch mal eben mit den Händen durch, um ihn dann zu einer Kugel zu formen, in Frischhaltefolie einschlage und 1-2 Stunden im Kühlschrank durch kühlen lassen. 

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3-4 Millimeter dünn ausrollen. Die Form mit Butter ausstreichen. Etwas Semmelbrösel in die Form geben und schwenken, bis die Butter die Brösel aufgenommen hat. Dann kann man besser den Teig in der Form bearbeiten und er klebt garantiert nicht an


Schwarze Bohnen zum Blindbacken...gehen natürlich auch weiße Bohnen....haha


Mit dem dünnen Teig erst einmal den Doden belegen und mit einem Messer rund abschneiden. Nun den Teig für den Rand, am besten auf der Arbeitsfläche vor schneiden, wie hoch man ihn haben möchte und dann am Teigboden fest andrücken und leicht nach oben ziehen. Nun nur noch mit einer Gabel den Boden einstechen und so viele getrocknete Bohnen oder Erbsen in die Form geben das der Rand nicht umkippen kann. Nun bei 180 Grad ca. 10-15 Minuten goldbraun vor backen. 


Und ich sage euch, es ging so schnell und der Kuchen war weg!


Nach einer kurzen Zeit des abkühlen, ist der Mürbeteig Boden fertig und kann nach Wunsch belegt werden. 

Viel Spaß 

Donnerstag, 18. Juni 2015

Parmigiano Reggiano-Espuma mit Japanischem Bergpfeffer


Parmesan ist nicht gleich Parmesan




Wer diesen Käse gerne mag, der sollte nicht immer auf die billigsten Produkte zurückgreifen. Und ganz bestimmt nicht auf den Käseausschuss, den man schon gerieben in Tüten bekommt. Denn den Unterschied, werdet ihr sofort merken wenn ihr ein tolles Produkt probiert habt.

Jeder Laib Parmesan wird nicht nur gedreht, gewendet, gesäubert und wie ein rohes Ei behandelt, er steht auch unter strenger Kontrolle. Nur wenn die Experten beim abklopfen der Käse-Laibe keine falschen Töne feststellen, und auch keine Einschüsse oder Löcher bemerken, bekommen sie das Markenzeichen und Qualitätssiegel „Parmigiano-Reggiano“

Ein weiterer Unterschied, ist die Reifezeit. Ist gibt einen Reifegrad von, 12,36,48, und sogar 72 Monaten. Um so länger, um so würziger und geschmackvoller wird der Käse.

Die Herstellung „Parmigiano-Reggiano“ wird sehr streng von dem „Consorzio del Formaggio Parmigiano Reggiano“ überwacht.

Unter www.parmigiano-reggiano.it könnt ihr noch mehr nachlesen, den das „Consorzio del Formaggio Parmigiano Reggiano“ kontrolliert nicht nur, sondern kümmert sich um den Schutz, Förderung und Marketing für dieses Produkt der Spitzenklasse. Leider gibt es die Seite im Moment nur auf Englisch oder Italienisch. 

Auf jedem Fall solltet ihr probieren, welcher Parmesan euch am besten schmeckt. Und guter Parmesan Käse ist zu schade, nur auf Nudeln zu reiben, da gibt es unzählige Rezepte, für ganz tolle Speisen.

Ich stelle euch heute ein Parmesan-Espuma vor.

Viel Spaß damit!


Euer Gastromacher




Zutaten:
300 ml Milch
100 ml Sahne
200 g Parmesan-Parmigiano-Reggiano, oder natürlich auch einen anderen.
Salz


Zubereitung:

Milch erhitzen, aber nicht kochen. Parmesan in die Milch reiben und bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten ziehen lassen, bis sich alles aufgelöst hat. Sahne dazugeben und mit Salz und dem Bergpfeffer Kaneichi-Sansho abschmecken.
Die Parmesan-Milch durch ein Sieb und Trichter in ein ISI Gerät füllen. Eine Sahnekapsel aufschrauben, gut schütteln und für ca. 6 Stunden in den Kühlschrank.


Dann lasst es mal schäumen!

Euer Gastromacher


Mittwoch, 17. Juni 2015

Das Kika-Kochbuch/ Die Küche im Griff und der Meute schmeckt`s!



Schon seit einigen Jahren mache ich ab und zu eine Aktion in Kindergärten. Und ich bin immer wieder entsetzt, wie viele Kinder Obst, Gemüse, Fleisch oder Fisch nicht kennen. Aber genau so glücklich bin ich, wenn mir die Kinder zeigen, wie wissensdurstig sie sind. Und was mich erstaunt, dass Kinder sehr gerne Produkte essen, wo die Erwachsenen oft meinen, das essen unsere Kinder nicht. 

Als mir Nicole Seidel von Buch Gourmet ein Buch zuschickte zum rezensieren, was den Namen trägt „Das Kita-Kochbuch", war ich sehr neugierig. Denn es gibt schon einige Bücher über die Ernährung von Kindern in Kitas oder Schulen, aber die meisten sind sehr fachbezogen und ziemlich steif geschrieben.

Das kann ich über das Buch von Guido Schmelich und Helmut Nußbaumer wirklich nicht sagen. Und es ist auch kein Buch, welches nur für Kitas geschrieben ist, man kann es auch für Zuhause nutzen, da die Rezepte für Gruppen ab 3 Kinder bis 120 Kindern sind.

Auf den ersten Seiten werden viele wichtige Dinge angesprochen wie HACCP-Grundsätze und die Hygiene an sich. Aber auch Speisepläne als Ideen-Stütze unterteilt in Frühling, Sommer, Herbst und Winter findet man. Auch nicht unwichtig, sind Obst- und Gemüse-Saisonkalender, wo man sieht, was in welcher Zeit auf den Teller landen sollte.

Die Rezepte gehen durch die ganze Bandbreite und erfüllen den Geschmack der meisten Kids. Ob es nun die Dressings für Salate sind, Kokosschnitzel mit Asia-Dip, Fisch in Paprikarahm, Nachtische oder was auch oft vergessen wird, tolle Getränke für Kinder, zum Beispiel ein Beeren-Smoothie. Viele gute Rezepte, die nicht schwer und vor allem relativ schnell zu machen sind. 

Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und werde auch selber einige Tipps daraus verwerten. 

Mehr zum Buch unter: BuchGourmet

Und als letztes möchte ich dringend allen Eltern, Kindergärten und den Verwaltungen etwas ans Herz legen. Nehmt Kinder, wenn es ums essen geht ernst und bezieht sie mit ein. Kinder haben viel Geschmack und wissen am besten was ihnen schmeckt. Und fangt schon zu hause damit an, Kids mit kochen zu lassen. Dann lernen sie die Lebensmittel kennen und auch das grünes schmecken kann! (Es muss nicht immer gleich bäh heissen, wenn man Gemüse sagt)

Einen schönen Tag wünscht euch der Gastromacher.

Dienstag, 16. Juni 2015

Besuch und Fotoshooting auf dem Landgut „San Lorenzo“ powered by René Kalobius Teil 2

Am Tag zwei fing der Morgen mit einem kurzen Gespräch und einem Kaffee mit René an, was aber nicht lange so bleiben sollte. Meine Leute waren noch in den Federn, was ich bei der Ruhe hier auch gut verstehen konnte. Mit der Ruhe sollte es wie geschrieben aber bald vorbei sein, denn René lud mich ein, ihn zum Schweine füttern zu begleiten. 

Das nahm ich natürlich sehr gerne an. Wie wir zum Gelände kamen, war keine Sau zu sehen. Doch wie René mit einem Eimer gegen ein Gitter klopfte, hörte man ein leises quieken, welches sich aber ganz schnell zu einem lautem und hektischem Gekreische und Gerempel vor dem Törchen der Futterstation entwickelte. 

Die gemischte Schweinetruppe besteht aus zwei Rassen, den Hausschweinen und den Cinta-Senese-Schweinen, die sich frei auf 2 Hektar Eichenwald bewegen können und nur zu wenigen Prozent zugefüttert werden, weil sie sich den Rest in der Natur sammeln können. Daher auch der super klasse Geschmack.

Nach dem Füttern gingen wir zu seiner kleinen Metzgerei, wo René mir seine selbstgemachten Schinken und Salamiwürste zeigte und schnell noch zwei neue Schinken pfefferte. 

Geschmacklich muss ich wohl nicht anmerken, dass es sensationelle Produkte sind.  Dann lassen wir doch einfach noch Bilder sprechen.

Mehr Infos unter:

Landgut San Lorenzo

Euer Gastromacher


Auch wenn es viel Arbeit auf dem ganzen Landgut ist, man sieht René die Freude an, welche die Tiere ihm machen

Cinta-Senese-Schweine, durch die Futtersuche und der besonderen Rasse, ergibt es einen wundervolles Fleischgeschmack  


Auf geeeehhhts........yuhuuuuuu!!!!!!!!!!

Und dann ging die Post ab.................

Schinken und Salami aus eigener Produktion. Klasse! 
René bein pfeffern der Schinken!
Salami wie aus dem Bilderbuch!



Freitag, 12. Juni 2015

Christian Sturm-Willms und einige Teller von seinem neuen "Koch des Jahres Menü" in seinem Restaurant "Yunico" in Bonn

An die Liebhaber der feinen und ausgefallenen Küche. Mein Freund Christian Sturm-Willms hat mir exclusiv Einblick über 4 neue Teller gegeben, die er für euch kreiert hat.

Ich denke ihr werdet schon vom Anblick begeistert sein.

Danke lieber Christian und ganz besondere Grüße an Melanie und deinem Team! 



Hummer, Mango,  japEicreme,  TomatenLitschi Sorbet


Gebratene Jakobsmuschel, Pastinakencreme, Shimeji Passe Pierre, Japanische Essenz



Miral Taube, Süßkartoffel, Hinbeere Mole, Papaya Chutney



Amuse Bouche, Seeteufel, Frühlingszwiebel, Maracuja, Blumenkohl



Mehr Infos zum reservieren und oder eine oder mehrere Übernachtungen, erhaltet ihr wenn ihr auf die Bilder klickt! Viel Spaß






Viel Spaß euer Gastromacher