Samstag, 13. September 2014

Rinder T-Bone Steak35 Tage Dry aged, rückwärts gebraten!

Das Fleisch ist aus dem Hause: www.true-wilderness.de von Rico Schlegel

Rinder T-Bone Steak
35 Tage Dry aged am Knochen gereift.
Geburt: Deutschland
Mast: Deutschland
Schlachtung: Deutschland
Zerlegung: Deutschland
Gewicht: 0,838 kg

Noch ganz frisch!


Steak - rückwärts gebraten

Eine einfache und sichere Methode für diejenigen, die noch unsicher sind beim garen von so guten Stücken Fleisch. Was ihr auf jedem Fall dazu braucht, ein Ofenthermometer, am besten so eins wie das von GEFU. Dann kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen.
Was ganz wichtig ist, dass ihr das Rindfleisch, welches ihr braten oder grillen möchtet, mindestens 2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmt, damit es Zimmer Temperatur annehmen kann. Das ist besser für den Geschmack und einfacher, um den genauen Garpunkt zu treffen. 
Backofen auf 60 °C Grad vorheizen. Das Fleisch nur mit einer halbierten Knoblauchknolle, Thymian und Rosmarin belegen. Nun auf ein Rost legen und ab damit in die gemütlichen 60 °C  Grad. Das Thermometer auf 56 °C einstellen und vorsichtig in das Fleisch drücken, aber nur bis zur Mitte, sonst bekommt ihr keine richtige Temperatur-Anzeige und wenn ihr durchstecht, dann läuft euch der ganze Fleischsaft raus und das Steak ist hinüber.

Ein paar Kräuter, gutes Salz und tollen Pfeffer, mehr braucht es nicht!


Nun habt ihr viel Zeit, um andere Sachen vorzubereiten, denn das dauert schon eine ganze Weile. Wenn die 56 C erreicht sind, eine Grillpfanne oder einen Grill sehr heiß werden lassen. Ich bepinsle das Fleisch mit  Butterschmalz, das kann gut heiß werden und gibt einen tollen Geschmack. Würze es nur mit einem guten Salz und brate es von beiden Seiten scharf an bis es eine tolle Farbe hat. Wenn beide Seiten fertig sind, das Fleisch auf ein Holzbrett geben, vor den Gästen mit leckerem Gewürz, zum Beispiel das  Pfeffersteak von Spiceworld würzen, und mit einem scharfen Messer portionieren. 

Fertig und gut gepfeffert, geht es zum Gast! 


Und ein kleiner Extra-Tipp:
Wenn man mehr Gäste hat, dann gebe ich das zweite oder das dritte Stück Fleisch versetzt um 15 Minuten in den Backofen. Dann hat man immer ein perfektes Stück Fleisch am Gast, natürlich immer das Thermometer brauchen, damit jedes Stück schön zart bleibt. Ihr könnt natürlich die Temperaturen auch nach Geschmack ändern. 

Hier eine kleine Tabelle:

52 bis 55°C: Rare
55 bis 60°C: Medium rare
60 bis 65°C: Medium
66 bis 70°C: Medium well
höher als 71°C: Well done
Wir reden hier von der Kerntemperatur 

Und ganz schnell war es auch unter die Leute gebracht!


Perfektes Fleisch, mit einem super Geschmack, bekommt man natürlich nur mit einem guten und hochwertigen Stück Fleisch hin. Meiner Meinung nach würde es den Tieren, der Umwelt und uns Menschen besser tun, nur 2 bis 3 mal in der Woche Fleisch zu essen, dafür aber eine hohe Qualität wählen. Das macht mehr Spaß beim zubereiten und geschmacklich werdet ihr nichts anderes mehr essen wollen.

Viel Spaß beim Fleischgenuß 

Euer Gastromacher 


Donnerstag, 11. September 2014

BEEF! Die neue Ausgabe plus eine Extra-Ausgabe De Luxe

BEEF! Macht einfach nur Spaß!

Die Nummer "dreiundzwanzig" mit dem Titel "Hängt sie auf" ist ab heute im Fachgeschäft oder Kiosk zu bekommen!

Wer keine Ausgabe mehr verpassen möchte, kann auch unter der Telefonnummer 040/55557809 ein Abo bekommen!

Räucher, Pilze, Kürbis, Kobe Fleisch und vieles mehr!

Nicht nur das Cover ist der Hammer, auch das was sich in der Extra-Ausgabe befindet ist Super.

Viel Spaß beim lesen!

Euer Gastromacher



Samstag, 6. September 2014

Dorits Chateau et Chocolat

Herbst Magazin ist online!


Ich kann die Herbstausgabe von Dorit Schmitt nur wärmstens empfehlen. Und nicht nur weil auch ich etwas dafür geschrieben habe, sondern weil es jede Menge andere leckere und interessante Themen gibt.



Viele Rezepte, Wein Empfehlungen und noch vieles mehr rund ums essen und trinken!




Viel Spaß damit!

Euer Gastromacher



Mittwoch, 3. September 2014

Versunkener Apfel-Rum-Kuchen

Leckere Äpfel frisch vom Baum und direkt ab in die Küche. So wünscht man es sich doch am liebsten. Ich habe das Glück, das ein benachbarter Apfelbauer mir erlaubt hat Äpfel zu pflücken wann ich möchte. 



Und seine Äpfel sind der Hammer. Zum Beispiel, der Finkenwerder Herbstprinz, mit dem ich den Apfelkuchen gemacht habe. Ihr könnt natürlich auch viele andere Sorten nehmen. Sie sollten aber nicht mehlig und zu sauer sein.

Und das braucht ihr sonst noch dazu:

750g Äpfel
zwei Hand voll Rosinen
3 EL l braunen Rum
Saft einer Zitrone
200g Butter
200g Zucker
200g Mehl
3 El Vanillezucker
2 TL Backpulver
4 mittelgroße Eier
etwas Butter für die Form



Als erstes die Rosinen in dem Rum einweichen. Dann eine Schüssel mit kaltem Wasser und dem Saft der Zitrone bereit stellen. Äpfel schälen, halbieren, entkernen und auf der Oberseite mehrmals einschneiden. Die Äpfel in das Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden.

Bachofen auf 170 Grad vorheizen. 

Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier nacheinander einschlagen und die ¾ von den Rosinen und dem Rum und dem Vanillezucker dazugeben. Alles noch mal mischen. Backpulver mit dem Mehl mischen und unter die Masse rühren. 

Eine runde Springform ausbuttern. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen und die Äpfel leicht in den Teig drücken. Nicht zu tief, sonst sieht es es so aus wie auf dem Bild. Die restlichen Rosinen zwischen die Äpfel verteilen und ab in den Ofen und ca. 45 Minuten backen. Ob er fertig ist mit einem Holzspieß testen. Wenn kein Teig am Spieß hängen bleibt, ist er super.

Einfacher Kuchen, aber mit einem tollen Geschmack.

Euer Gastromacher   

Montag, 1. September 2014

„Tapas vegetarisch“ von Margit Kunzke

Tapas, kleines Glück aus Spanien, so nenne ich gerne diese Leckereien. Und wer schon öfters bei mir privat essen war oder als Kunde zum Beispiel ein Buffet bei mir geordert hat, der weiß, dass ich dann gerne Tapas anbiete. 
Vor einigen Jahren habe ich dank einer Internet-Plattform, wo man öfters einen Daumen hoch macht, Margit Kunzke kennen lernen dürfen. Ich glaube, wir verstehen uns gut, nicht nur weil wir beide Foodblogger sind, sondern beide Spanien und natürlich das Essen lieben. Soviel dazu, warum ich gerne über ihr neues Buch schreiben möchte.

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„Tapas vegetarisch“ ist der Titel ihres Buches, welches im Hädecke Verlag erschienen ist. Ich hatte zuerst ein wenig Bedenken, ob ein Kochbuch über Tapas vegetarisch mich überhaupt anregen kann, da ich so gerne gegrillte kleine Fische oder leckere Sauereien mit gutem Fleisch liebe. Doch Margit hat mich überzeugt, dass  vegetarisch auch ohne Tofu geht.
Als erstes möchte ich die Fotos von Silvio Knezevic erwähnen. Ich finde die Fotos sehr authentisch, genau so, wie ich mir Fotos vorstelle, um Gerichte nach kochen zu können. Nicht mit vielen Effekten verändert, sondern so belassen, wie man sie in einer guten Tapas-Bar oder Restaurant bekommt.

Kartoffeltürmchen mit Spinat/Torrecita de Patatas con Espinacas


Die Rezepte, die Margit für ihre Leser gekocht und aufgeschrieben hat, sind ideal für jeden, ob als Anfänger mit ein wenig Gefühl in den Fingern oder der ambitionierte Hobbykoch, findet man hier immer was, um seine Gäste oder sich selber zu begeistern. Ich selber bin auch begeistert von diesen kleinem, aber sehr feinem Buch. Ich freue mich auf jeden Fall, dass es in meiner Kochbuch-Sammlung einen besonderen Platz bekommt.

Frischkäse mit Rucola und Honig-Walnuss-Vinaigrette/Queso Fresco con Rucula, miel y Vinagreta de Nueces


Die Journalistin und Kochbuchautorin Margit Kunzke hat übrigens schon ein weiteres Buch geschrieben, welches sogar mit der Silbermedaille der gastronomischen Akademie Deutschlands und der Goldlorbeere Historia Gastronomica Helvetica ausgezeichnet wurde. In diesem Buch beschreibt sie die andalusische Küche. Aber darüber schreibe ich dann ein anderes mal, wenn ihr es nicht schon alle kennt.
Zum guten Schluß möchte ich euch noch ihren Blog „kochbuchfuermaxundmoritz.blogspot.de“ ans Herz legen, wo ihr jede Menge Rezepte und vieles andere finden könnt.

Tapas vegetarisch
Spanische kleine Köstlichkeiten
Von Margit Kunzke
Mit Fotos von Silvio Knezevic
91 Seiten, 35 Foodfotos, 195 x 195 mm, mattcellophaniertes Hardcover mit Spotlack
Für Deutschland: € (D) 12,95
Für die Schweiz: SFr 18 .-
Für Österreich: (A) 13,40
ISBN 978-3-7750-0666-8
April 2014. HÄDECKE VERLAG GmbH & Co.KG, Weil der Stadt
http://www.haedecke-verlag.de/
www.facebook.com/haedecke.verlag
http://mizzis-kuechenblock.de - Hädeckes Genussblog

Freitag, 29. August 2014

Gefüllter Hackbraten



Schon meine Oma hat Hackbraten gefüllt - und das nicht nur mit Eiern, damit ein falscher Hase entsteht, sondern mit einer Frischkäse-Füllung oder einer Paprikamus. Sehr lecker war es immer, da der kräftige Geschmack des Hackbratens durch die frische Füllung eine tolle Note bekommen hat.

Und so kam ich auf die Idee, meinen Braten mit Ziegenkäse, Spinat und Pilzen zu füllen. Das Rezept steht für 4 Personen, ist aber so viel, dass ihr den Rest wunderbar als Aufschnitt nehmen könnt.

Und das braucht ihr:

600 g gemischtes Hackfleisch
2 getrocknete Brötchen 
3-4 Zwiebeln in feine Würfel geschnitten
5 Knoblauchzehen in feine Würfel geschnitten
3 Eier
Salz und Pfeffer
Paprika edelsüß und Paprika rosenscharf
Curry, ich habe das Madras Curry von Spiceworld genommen
Majoran, Petersilie, Basilikum, Rosmarin, alles fein geschnitten
300 g Schafs- oder Ziegenkäse
200 g TK Spinat, aufgetaut und gut ausgedrückt
150 g Pilze, zum Beispiel Champignons, Schitake 
etwas Öl für die Form



Als erstes die Brötchen in Wasser einweichen. Zwiebeln und Knoblauch in feine Würfel schneiden. In etwas Öl glasig dünsten und abkühlen lassen. Den Spinat mit einem Messer etwas klein schneiden. Den Käse in eine Schüssel bröseln und mit Spinat und Curry vermischen.

Hackfleisch mit Zwiebeln, Knoblauch und dem ausgedrückten Brötchen und den Eiern vermischen. Das Gemisch mit Salz, Pfeffer, Paprika, Majoran, Petersilie, Basilikum und fein geschnittenem Rosmarin kräftig würzen. 

Eine Kastenform mit etwas Öl auspinseln. Die Hälfte der Hackfleischmasse in der Form verteilen. Den Spinat so auf dem Hackfleisch verteilen, dass an jeder Seite ca. 1 Zentimeter Rand bleibt. Die Pilze putzen und mit dem Stiel nach unten in den Spinat drücken. Den Rest vom Hackfleisch darauf verteilen. Die Form in den vorgeheitzten Backofen (180 °C) bei Unter- Oberhitze ca. 90 Minuten backen.

Und dann ist der Hackbraten auch schon fertig.

Viel Spaß beim nach kochen und einen Guten Appetit!

Euer Gastromacher