Freitag, 26. April 2013

Koch Markus Haxter


Heute möchte ich euch wieder einmal einen Koch vorstellen.

Markus Haxter kommt aus Bergisch-Gladbach und ist Inhaber von Cuisine Concept.

Und es ist ein echter Tausendsassa. Denn er kocht nicht nur auf kleinen und großen Events, sondern schreibt Bücher, gibt Workshops für Profis und bietet Kochschulen für Hobbyköche, oder die es noch werden möchten, an.

Markus hat natürlich Koch gelernt und weil es ihm nicht reichte, hat er auch den Küchenmeister in der Tasche. Darum wundert es einen nicht, dass er nicht nur Küchenmeister im Verband der Köche e.V. sondern auch Mitglied und Ambassador der Spitzenköche-Vereiningung Eurotoques ist.

Mit Bioware und wenn es möglich ist mit regionalen Produkten zu arbeiten, hat Markus sich zu einer sehr wichtigen Aufgabe gemacht.

Ich möchte einfach mal seine Kurzvita hier einfügen. Denn sie liest sich wunderbar. Und jeder, der sich ein wenig mit der Profiküche oder der Gastronomie auskennt, der weiß, das Markus Haxter kein gewöhnlicher Koch ist!


„Kurzvita

WACS - Global Master
Chef & Eurotoques Sterne Maitre

Über den eigenen Tellerrand schauen lautet die Devise von Markus Haxter und das tat er ausgiebig in der ganzen Welt. Der gelernte Küchenmeister und Fachbuchautor wurde nach seinen Wanderjahren zu Land und zur See und einer Tournee mit Ferran Adria im Jahre 2000 zum Deutschen Botschafter für Espuma-Technik ernannt. Markus Haxters ganze Leidenschaft gilt dem Food-Styling und Trendentwicklung regional wie international sowie der Aus- und Weiterbildung von Köchen und Küchenmeister. Der Eurotoques-Ambassador leitet zahlreiche Seminare im In- und Ausland und wurde mit einer Ehrenurkunde des Bocuse d.Or ausgezeichnet.

Seit 2000 ist Markus Haxter Inhaber von Cuisine-Concept.

Cuisine Concept: Gastronomie-Beratung, Produkt-Präsentation, Food Styling und Trend-Entwicklung

Bio erleben: 2008-2009 und 2010-2011 Bio-Tour Deutschland mit  Auszeichnung der UNESCO  für Nachhaltige Bildung“



Wer mehr über Markus Haxter wissen möchte, der guckt sich doch einfach seine Homepage an. Da steht noch viel mehr drinn, was der Markus alles macht und vor allem kann.

Es ist toll dich zu kennen Markus!

www.cuisine-concept.com/

Zum guten Schluß noch ein Rezept von Markus für die Leser vom Gastromacher:


Mini-Frühlingsröllchen - Loempia -
Zubereitung

Gemüse waschen, gegebenenfalls schälen und in feine Streifen schneiden oder hobeln. Shiitake Pilze bei getrockneten einweichen, ausdrücken und dann in Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in feine Röllchen schneiden und die Bambussprossen abschütten. Ingwer, Knoblauch und Zwiebel in heißem Öl anschwitzen, Karotten, Zucchini und Pilze dazugeben und mit anschwitzen. Soja- und Bambussprossen mit der Oyster- und Sojasauce dazubeben und mit Sambal, Curry und Sesamöl abschmecken.

Zum Schluss die Frühlingszwiebel dazu und abkühlen lassen. Teigplatten auslegen und die Füllung platzieren. Ränder mit Eigelb einpinseln und vorsichtig schließen, gut andrücken - sonst öffnen sie sich beim Frittieren. In heißem Fett ausbacken und sofort servieren .
Sauce-Tipp

Süß-saure Chilisauce oder ein Mango-Ananas-Chutney.

Zutaten für 4 Personen

1 Paket Wan-Tan-Teig
Für die Füllung

150 g Karotten (in feinen Streifen)
1 Zucchini
150 g Sojasprossen
100 g Shiitake - Pilze (evtl. getr.)
100 g Bambussprossen aus der Dose
1 Zwiebel in Würfel
2 Frühlingszwiebel
2 El Sojaöl 1 TL Ingwer fein gehackt
1-2 TL Knoblauch fein gehackt
1/2 TL Curry-Paste
2 EL Oystersauce,1-2 EL Soyasauce
etw. Sambal Olek und Sesamöl
1-2 Eigelb
Fett zum Ausbacken



So nun viel Spaß beim nachkochen!

Der Gastromacher und Markus Haxter beim Vorfinale "Koch des Jahres 2013" in Köln

Kulinarische Grüße vom Gastromacher und Markus

Montag, 8. April 2013

Gemüsesuppe mit Hühnerklein oder Mamas „Kunewunschel“



Es ist soweit, der Frühling kommt, auch wenn er sich noch etwas schüchtern verhält. Bevor wir dann mit ganz großen Schritten in die Grill- Saison starten, möchte ich euch eine ganz schnelle Gemüsesuppe vorstellen. Viele kennen die Suppe auch als „quer durch den Garten“ und meine Mutter hatte ihre eigene Bezeichnung dafür und nannte es „Kunewunschel“... das war für sie wohl die Bezeichnung für durcheinander. 


Lecker und wird immer wieder gerne gegessen!

Es ist auch sehr schnell gemacht. Als Grundlage braucht ihr einen gute Brühe. Am besten selber gekocht oder einen guten Fond besorgen. Und eigentlich könnt ihr jeden Fond/Brühe nehmen. Ganz nach eurem Geschmack. Ich bevorzuge Gemüse-, Hühner- oder Kalbsbrühe. Natürlich kann man auch Fischfond nehmen, dann nur anstatt Hühnerfleisch Fischstücke oder Garnelen dazugeben.

Jetzt zum Gemüse. Ihr könnt alles, was euch schmeckt, in die Suppe tun. Kartoffeln, Möhren, Sellerie, Knoblauch, Zwiebeln, Blumenkohl, Spargel, Broccoli, Fenchel und vieles mehr. Ihr müßt nur auf eine Sache achten. Die Garzeiten sind unterschiedlich. Zum Beispiel Blumenkohl, Broccoli und Spargel brauchen nicht so lange wie Möhren oder Kartoffeln.



Grundzutaten. Aber ihr könnt auch vieles mehr dazu nehmen!

Nun kommt die einzige richtige Arbeit. Das ganze Gemüse putzen schälen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch in einem großen Topf anschwitzen. Möhren, Kartoffeln und alle anderen Gemüsesorten, die längere Kochzeit haben, nacheinander zugeben und eben mit anschwitzen. Brühe angießen und auf kleiner Flamme so zehn Minuten köcheln lassen. Nach den zehn Minuten die restlichen Gemüse zugeben und nochmals zehn Minuten köcheln lassen. Zum guten Schluß nur noch nach Geschmack würzen und schon ist auf eine einfache und schnelle Art eine leckere und frische Gemüsesuppe entstanden.

Es sieht doch auch schon so lecker und gesund aus, dabei ist sie noch nicht fertig!

Für Fleisch-Liebhaber kann man auch Hühnerreste vom Vortag dazugeben. Und wer es kräftiger mag, der röstet ganz am Anfang vor den Zwiebeln ein oder zwei Scheiben Bauchspeck an, das gibt einen herrlichen Geschmack. Kräuter nicht vergessen. Und an Kräutern gibt es eigentlich keine Grenzen, die nicht dazu passen.

So nun ist eure eigene Kreativität gefragt. Falsch machen kann man so gut wie nichts!

Viel Spaß
Der Gastromacher   

Sonntag, 7. April 2013

Anke Engelke und der Gastromacher !

Nun werden sich einige fragen, was hat der Gastromacher und kochen mit Anke Engelke zu tun...

Immer für einen Scherz zu haben. Anke und der Gastromacher auf der Eat&Style in Köln

So einiges. Zum Beispiel, dass sie gerne kocht und das auch noch gesund und mit Bedacht. Aber ich will jetzt gar nicht darüber sprechen, was Anke kocht, sondern wie sie über Bio und gesunde Ernährung denkt.

Anke Engelke war nach eigener Aussage in jungen Jahren ein wenig pummelig, und ich kann mich noch daran erinnern, dass sie ein paar Gramm zuviel hatte. Denn sie ist ja schon als Kind ein TV-Profi gewesen und hatte schon viel Humor.

Dann sagte wohl jemand vom Fernsehen, Anke, du solltest ein wenig auf dein Gewicht achten, was sie dazu brachte über eine Diät nachzudenken. Doch ob dies der Ausschlaggebende Punkt war, warum sie zur Teilzeit-Vegetarierin (ab und zu mag sie auch mal ein wenig Bio- Fleisch) wurde und Gewicht verlor, das weiß nur sie alleine. Aber sicher ist, dass sie ihr Eßverhalten geändert hat. Und das ist eine wichtige Sache fürs gesamte Wohlbefinden. Denn der Körper fühlt sich fitter und das Hirn kann besser arbeiten. Zweiteres sollte natürlich vorhanden sein. Kleiner Witz am Rande.

Die Familie von Anke ißt gerne Fleisch, dafür holt sie auch schon mal eine Bio-Salami für die Pizza. Aber was wichtiger für sie ist, ist dass Kräuter und frische Zutaten dabei sind. O.K, ich muß zugeben, wie ich gelesen habe, dass sie die Pizza mit Vollkornteig gemacht hat, da kann ich jetzt nicht so mit. Aber ihre Familie fand sie so sehr lecker und das ist das wichtigste!

Ich habe in einem Interview eine Aussage von Anke gelesen, ich weiß nur nicht mehr wo es stand, sie sagte:
 „Wir müssen erreichen, dass es für die Kinder cool ist, Biolebensmittel zu essen! Da sollte man eine Kampagne starten!“

„Danke, Anke“

Und genau das ist richtig. Wir, die gerne helfen möchten, müssen erst mal an die Eltern ran. Man muß ihnen zeigen, dass es nicht stimmt, das gesundes und gutes Essen viel teurer ist, sondern nur mit ein wenig mehr Zeit in der Küche verbunden ist. Der Spaß muß wieder in die Küchen gelangen. Und diesen Spaß kann man teilen, indem man mit Kindern zusammen kocht. Viele sagen mir wenn ich jetzt noch koche, dann habe ich ja noch weniger Zeit für die Kinder. Wo ist das Problem? Ich antworte dann, warum spielt ihr nicht wieder mal wie in Kindertagen Vater, Mutter und Kind und stellt euch zusammen in die Küche und macht euer Essen zusammen. Dann habt ihr zwei Dinge auf einmal erledigt. Gutes essen und Zeit mit den Kindern und Partner verbracht. Oh, das sind ja sogar drei Dinge. Ich hatte ja den Partner vergessen;-)




Frische Kräuter und Gemüse sind so etwas tolles!

Und es muß auch nicht immer Bio sein. Nur darauf achten, dass man den Jahreszeiten entsprechend einkauft. Und nicht den Spargel aus Chile, die Kartoffeln aus Polen und so weiter in den Warenkorb legen. Lebensmittel aus der Region ist das Geheimnis. Denn es ist viel leckerer und man hat auch mehr davon.

Noch ein Beispiel zum Schluß. Ich habe letzte Woche einen Test gemacht. Ich habe einen Friseesalat aus Portugal bei einem Discounter gekauft für 1,90 Euro. Wir haben dann eine Portion gemacht und ihn so verpackt, wie ich es immer mache (privat). In Zeitungspapier einschlagen eine Tüte drum und in den Kühlschrank. Normalerweise hältt sich ein Salat so mindestens 5 Tage. Zwei Tage später habe ich ihn ausgepackt und ich konnte nur noch ein wenig davon nutzen, denn der Rest war nicht mehr zu nutzen!
Ich bin dann zum Bioladen hier in der Nähe gegangen. Dort kostete ein Friseesalat 2,50 Euro. Und was war das für ein dicker Kopf, knackig und eine so schöne Farbe. Klar, 60 Cent ist auf den ersten Blick mehr, aber es hat sich gelohnt. So verpackt wie den anderen, hat er 7 Tage frisch gehalten und war auch geschmacklich nicht zu vergleichen. Wir haben zu zweit drei mal eine ordentliche Portion gegessen. Ich denke mal, das kann jeder selber berechnen, dass es am Ende günstiger war.



Da braucht man nicht mehr viel. Ein leckeres Brot oder eine gebackene Quarkkartoffel. Lecker!

Und so einfach ist es den Familien zu zeigen wie man seine Lieben mit dem Essen glücklich macht.

Ich freue mich, wenn dies viele weitergeben und Hilfe anbieten.

Wer noch Fragen hat, der kann sich gerne beim Gastromacher melden!

Viele Grüße
Euer Gastromacher 

Viele Kinder sind zu dick! Eltern tut etwas drann!

Und dabei ist es so einfach. Ein wenig Gemüse, Obst, Kräuter und man kann für Kinder schnelle und leichte Gerichte machen. und den Sport oder wenigstens Bewegung nicht vergessen! 



Euer Gastromacher möchte und muß mal etwas ernsteres hier schreiben.

Gestern nachmittag war ich bei Freunden. Die Kinder guckten auf einem Kinderkanal eine Spielshow. Ich setzte mich einen Moment dazu und was ich da sah, hat mich wirklich geschockt. Jedes zweite Kind, sie waren so zwischen 8 und 13 Jahre alt, ob aus der gelben oder roten Mannschaft (sie kamen aus verschiedenen Bundesgebiete) war zu dick. Und mindestens jedes dritte Kind war viel zu dick.
Leute was ist denn los? Was tut ihr da den Kindern an. Ich habe in so viele ungesund aussehenden Gesichter geguckt, das mir die Worte fehlten. Und man sah auch, das die Kinder sich nicht wohl fühlten und auch ihre Bewegungen... wenn man es so nennen kann, sehr schwerfällig waren.

Ich habe dann ein wenig im Internet gelesen und war eigentlich wieder geschockt. Diese blöden Ausreden, wir haben zu wenig Zeit zum kochen...wenn das Kind doch Hunger hat... und die blödeste Aussage, da wächst das Kind noch raus.

Alles Quatsch!

Auch ohne die größte Köchin oder Koch zu sein, kann man seine Kinder gesund ernähren. Und wer alleine nicht damit klar kommt, der hole sich doch bitte Hilfe. Bei Köchen wie mir oder anderen. 

Oder am besten bei Profis, die ihr unten in dem Link erreichen könnt. Sogar jede Krankenkasse hat eigene Programme, oder kann zumindest vermitteln.

Nun geht es mir besser, mußte das echt mal loswerden.

Ich habe eine Internet Adresse dazu getan, wo sich Eltern Tips holen können.

Trotzdem wünsche ich natürlich „allen“ einen wunderschön sonnigen Tag!


Samstag, 23. März 2013

Meeresfrüchte aus Schleswig-Holstein


Am Rande der Kieler Förde, ganz in der Nähe von der Ostsee mit vielen tausenden Meeresbewohnern, steht ein unscheinbares Gebäude von Stefan Paasch. Und in diesem Gebäude stehen drei große Becken mit eifrigen Schwimmern. Diese können aber nicht nur schwimmen, sondern auch akrobatisch aus dem Wasser springen. Und wie das so mit Artisten ist, sind auch diese mit einem Netz gesichert, damit sie nicht hart auf der Erde aufschlagen und sich verletzen. Doch wir reden hier nicht von irgend welchen Artisten, sondern von ganz besonders leckeren. Es sind Garnelen. Und es sind nicht irgendwelche 08/15-Garnelen. Es handelt sich um Leckerbissen der ganz besonderen Klasse.

Garnelen gehören zu den beliebtesten Meeresfrüchten. Und wer schon mal frische nicht vorher eingefrorene Tierchen probiert hat, der weiß den Unterschied zu schätzen. Und wenn sie dann auch noch ohne Einsatz von Antibiotika oder Hormonen gezüchtet werden, wie die circa 160 000 Hochspringer von Stefan Paasch, dann möchte man am liebsten keine anderen Garnelen probieren.


Wie der Züchter sagte, dass die Tiere in echtem Ostseewasser aufwachsen, stellte sich mir direkt die Frage, da bekommen die doch einen Gefrierbrand. Das wäre natürlich nicht so toll. Deswegen haben die Becken auch um die 30 Grad. Und es folgte mir direkt der zweite Gedanke, wie bekommt man diese drei riesigen Becken auf 30 Grad erwärmt? Das geht natürlich nicht mehr mit einem Tauchsieder oder einem Heizstab aus dem Aquarium. Und das könnte keiner finanzieren, beziehungsweise die „Förde Garnelen“ könnte keiner mehr bezahlen.

Stefan Paasch hat einen Deal mit dem in der Nähe arbeitenden Blockheizkraftwerk gemacht und kann so die Temperatur und die Kosten halten.
Und es ist ein Unterschied von den gefrorenen zu den frischen Garnelen,  den man eigentlich mit Worten nicht beschreiben kann, man muß es schmecken. Doch man kann es sich ein wenig vorstellen, wenn man weiß, das sich durch das einfrieren die Zellstruktur der Garnelen verändert und dann auch noch Hormone und Medikamente in ihnen befinden. Unbehandelte Tiere sind ein Traum.

Im Moment ist es noch ein Einmann-Betrieb. Ob das besorgen der Larven in Miami, die er regelmäßig am Hamburger Flughafen abholt, oder das Füttern mit Biofutter. Alles aus einer Hand. Und bei so viel Sorgfalt wachsen die Garnelen und häuten sich nicht nur einmal, bis sie circa 16 Zentimeter und um die 35 Gramm schwer sind.
Da der Kundenstamm immer größer wird und auch das Unternehmen wächst, kann Paasch nicht immer jeden Kundenwunsch erfüllen. Denn ob der kleine Landgasthof, der Hobbykoch oder Sterneköche: es sind alle begeistert von den aktiven Tieren. Nun freue ich mich schon auf mein nächstes Treffen mit den „Förde Garnelen“ in einer leckeren Gewürzmarinade.


http://www.foerde-garnelen.de

Einen schönen Frühling wünscht euch euer Gastromacher!

Freitag, 15. März 2013

Mister Do


Hallo liebe Leser vom meiner Seite!

Ich möchte euch gerne eine Seite vorstellen und wer Lust hat kann diese auf Facebook mit einem Klick auf "gefällt mir" liken!

Vielen Dank euer Gastromacher