Mittwoch, 22. Februar 2017

Kochbuchtipp "Tim Raue - My Way"



Foto: Dat tat Do-Bataille


Ich folge dem Weg von „Tim Raue“ schon einige Jahre als Koch und Blogger und ich hätte nie gedacht, dass er einmal asiatisch inspirierte Küche an den Gast bringt. Doch dies macht er und sein Team mit absoluter Perfektion.
Aber heute geht es nicht um sein Restaurant in Berlin Kreuzberg in der Nähe vom Checkpoint Charlie, sondern um das Buch „My Way“, welches beim „Callwey Verlag“ erschienen ist.

Dass „Tim Raue“ nicht einfach zu nehmen ist, das ist kein Geheimnis, aber ich glaube, das würde er selber auch von sich behaupten. Im Vorwort schreibt er zum Beispiel: „Werfen Sie einen Blick in meine Welt, es ist mein egozentrisches Universum“. Das beschreibt sein Denken glaube ich ganz gut.

Das Buch fängt mit einigen Berlin-Bildern an, bevor es nach dem Vorwort von ihm selber sowie von „Klaus Wowereit“, 28 Seiten über seinen Werdegang geht. Er beschreibt seine Kindheit und Jugend, auch das Thema „Gangmitglied“ wird mal kurz angerissen. Interessanter finde ich seinen Werdegang als Lehrling bis hin zu dem telemedialen Starkoch, der er heute ist.

Nach ein paar groß formatigen Bilder aus der Küche geht es zu den Rezepten. Diese sind zu meiner Überraschung ziemlich unkompliziert geschrieben, was nicht heißt, dass diese es nicht in sich haben. Zum Beispiel „Rosenkohl, Banane & Limette“: alleine diese Komposition finde ich sehr spannend und was mit dem Rosenkohl passiert...................wird hier nicht verraten. Das müßt ihr schon selber herausfinden.

Zu jedem Kapitel und zu jedem Rezept gibt es ein wenig Hintergrundgeschichten. Zum Beispiel das Rezept „Wasabi-Kaisergranat“, welches „Tim Raue“ als eines der Gerichte bezeichnet, welches ihn am besten wieder spiegelt und seine Karriere auf ein Gericht reduziert.

Die ganze Rezeptpalette bietet Vorspeisen und Snacks, Fisch, Fleisch, Geflügel und Dessert auch zwei extra Spalten wie Krustentiere und Meer oder Dim Sum.

Das Kochbuch endet mit Grundrezepten, einer Bildergalerie aus Asien und Danksagungen an die, von denen die Rezepte und Gerichte sind, an sein Team und den Lieferanten.

Auch wenn Tim Raue einen rauhen Ton hat und zum Beispiel die Zeitschrift „Stern“ zu seinem Auftritt bei „Kitchen Impossible“ schreibt „Man kann den Jungen aus der Gosse holen, aber nicht die Gosse aus dem Jungen“, kreiert er eine Küche, wo alle Sinne ihren Spaß haben.

Das zeigt in Auszügen auch dieses Buch „My Way“

Erschienen im „CALLWEY“ Verlag

ISBN: 978-3-7667-2265-2

Viel Spaß beim lesen und nach kochen euer „Gastromacher“

Donnerstag, 19. Januar 2017

"FETTE ALTE KUH"


Vor einiger Zeit habe ich das erste mal ein Stück Fleisch zubereitet, wo mich der Name ein wenig stutzig gemacht hat.
„Fette alte Kuh“
Auch die Größe war für mich schon etwas Besonderes, auch wenn einige von euch schon größeres auf den Grill gelegt haben. Bevor ich jetzt lange eine Erklärung zu dem Fleisch abgebe, würde ich euch gerne einen Text von den „www.fleischgeniesser.de“ zum Lesen geben, wo das Fleisch kurz beschrieben wird.



„Am besten ist das Fleisch einer fetten alten Kuh! Und das Angebot ist äußerst knapp. Durch die Hochzüchtung unserer Rinderrassen haben viele Kühe eine kurze Lebenserwartung. Oftmals ausgezehrt vom Leistungsdruck landet das meiste Fleisch der Kühe im Burger, im Hackfleisch oder endet in der Wurst. Alte Kühe haben jedoch die Zeit, dass sich der intramuskuläre Fettanteil im Fleisch über Jahre hin aufbauen kann. Auch bildet sich im Laufe der Zeit eine starke, gelbliche Fettschicht (die gelbe Fettschicht ist ein Indiz dafür, dass die Kuh frisches karotinhaltiges Gras gefressen hat). Beim drüberstreichen mit der Hand bildet sich an dieser ein Fettfilm. Vor der Reifung erinnert der Geruch (es duftet wirklich gut!) des Fleisches an Frischmilch, Heu und eine Spur von Gras. Steakexperten und Spitzenköche wissen um die hervorragenden und andersartigen Eigenschaften des Fleisches; es zählt zum besten Fleisch der Welt!


Was ich zum Abschluss dazu schreiben kann, es ist ein Hammer Fleisch, mit einem ganz besonderen Geschmack und Konsistenz. Es macht einen riesigen Spaß dieses Fleisch zuzubereiten.  

Versucht es  und ich verspreche, ihr werdet es nicht nur einmal euch und euren Gästen kredenzen.

Mehr Infos darüber und wie man das Fleisch bekommt, unter:


Viel Spaß und freue mich auf viele Kommentare!

Euer Gastromacher

Freitag, 30. Dezember 2016

Neues vom "Gastromacher" aus der Beefer-Küche



Nicht nur Steak geht mit dem Beefer, sondern auch ganz schön viele andere Rezepte kann man damit an den Mann und die Frau bringen.

Viel Spaß mit dem Rezept!




                Das Rezept zum Downloadenund Nachbeefen gibt es hier:





Dienstag, 27. Dezember 2016

Buchtipp von Dat tat Do-Bataille über einen kulinarischen Krimi




Der letzte Champagner

Von Carsten Sebastian Henn

Der Autor Carsten Sebastian Henn hat wieder zugeschlagen: Sein neuer Roman siedelt er in der Welt der Weinberge an und fängt famos an: Eine Leiche wird in einem Weinkeller aufgefunden – gesäbelt wie eine Champagnerflasche!
Der Krimi ist irre kurios und witzig geschrieben, mit ironischen Einschlägen rund um den Professor Adalbert Bietigheim, der in Begleitung seines Hundes Benno von Saber dem Rätsel um den Tod seines alten Freundes de Montgolfier auf den Grund geht. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden – geht auch gar nicht, weil ich selber noch nicht viel weiter gelesen habe;-) Aber der Humor gefällt mir. Ein schöner Bruch im edlen Setting mit vielen edlen Getränken und einem arroganten Gastgeber, der viel von sich selber und seinem Winzerwissen hält… aber ist er auch der Mörder?
Nebenbei erfährt man einiges Wissenswertes rund um den Champagner. Jahrgänge, Traubensorten, Gärung, Hersteller und was den Gaumen eines Sommeliers zum Klingen bringt. Es ist das neue und achte Buch, das sich der Welt der Gastronomie zuwendet.
Bei all dem Fachwissen kein Wunder, dass der Autor selber ein Kenner ist: Er ist Weinjournalist, Gastrokritiker und der Chefredakteur von Vinum und des Gault Millau. Im Anhang findet sich noch ein Dossier, in dem viele Fachvokabeln erklärt werden. Sehr empfehlenswert! Der Krimi war für mich darüber hinaus ein prickelndes Vergnügen.


Carsten Sebastian Henn

Im Pendo-Verlag erschienen, 312 Seiten, gebunden


Freitag, 25. November 2016

"BURGER UNSER"-Weihnachtsfilm




Ich habe über eines der besten Kochbücher 2016 "BURGER UNSER" schon geschrieben. Ich liebe Burger und seit diesem Buch noch viel mehr.

Und nun gibt es auch noch ein wirklich tolles Video.

Guckt es euch einfach an. Alle Infos dazu stehen dann unten für euch.

Allen eine schöne Adventszeit!


Jetzt das "Burger Unser" auf den Wunschzettel schreiben!





In der Rolle als Weihnachtsmann: Axel Siefer, (deutscher Schauspieler, Regisseur und Buchautor, mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem deutschen Fernsehpreis, dem deutschen Comedy-Preis und anderen Ehrungen)


Autor: Nicolas Lecloux, (Co-Autor vom Buch "Burger Unser" sowie Gründerteam / GF Marketing true fruits GmbH; Lecloux hat erst im Sommer mit der Samenspender-Kampagne von true fruits bundesweit für Schlagzeilen gesorgt) Produktion: BBDO Group Germany



Produktion: BBDO Düsseldorf/Craftwork, Fabian Pensel (CD/Regie),  Ramón Scheffer (Senior Copywriter)



BURGER UNSER

HUBERTUS TZSCHIRNER / NICOLAS LECLOUX / THOMAS VILGIS / NILS JORRA /FLORIAN KNECHT / DANIEL ESSWEIN

Abwechslungsreich und überraschend liefert Burger Unser 70 spektakuläre Rezepte - mal mit Fleisch, Fisch oder Käse, mit verschiedenen Brotsorten, selbstgemachten Chutneys und ausgefallenen Zutaten wie Apfel, Papaya oder Lachs. Dieses Buch zeigt, dass alles, was man bisher für Burger gehalten hat, bloß belegte Brote waren. 

Zu jedem Rezept geben die Autoren ihre persönlichen Empfehlungen für Getränke, die perfekte Fleischzubereitung und passende Toppings. 
"Burger Unser" ist mehr als ein Rezeptbuch. Es ist eine wahre Liebes-erklärung an ein Gericht, das alles sein kann: Genussmoment, Seelentröster, maßloser Exzess – oder eben einfach der perfekte Burger.

Gebunden, 288 Seiten, ca. 150 Farbfotos 

ISBN: 978-3-7667-2201-0

39.95€

In Ihrer Buchhandlung erhältlich