Dienstag, 21. Juli 2015

Besuch und Fotoshooting auf dem Landgut „San Lorenzo“ powered by René Kalobius Teil 3

So liebe Leser des Gastromachers. 

Den dritten Teil bei René in Italien möchte ich gar nicht viel zu schreiben, sondern die Bilder wirken lassen.
Ich wünsche euch viel Spaß bei den Bildern und wenn ihr unseren Reise-Tipp zum  Landgut „San Lorenzo“ euch zum Herzen nehmt und dort Urlaub macht, viel Erholung, denn die werdet ihr dort haben!

Na was ist denn hier los?


Super Aussicht auf den Pool


Schicke und große Badezimmer


 Esszimmer eines der Zimmer!


Nein, bei der Glocke gibt es kein Freibier!!!


Ein wunderschöner Platz, zum Beispiel zum grillen!


Großer Ess- und Wohnraum, mit einem mega Kamin 


Eines der Schlafzimmer!


Große Holzläden vor den Fenstern, sieht schon Klasse aus!


Genau so habe ich mir einen Schlafplatz in der Toskana vor!


Guck.Guck!


Ein herrlicher Platz zum relaxen 


Diese Kleinigkeiten findet ihr an vielen Ecken beim René. Langweilig wird es dort nicht!
Mehr Infos und Bilder findet ihr hier:

Montag, 20. Juli 2015

Matjestatar auf Apfel-Gurken-Ragout mit Bohnen-Speckstippe



Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich habe seit meiner Kindheit keinen Matjes mehr gegessen. Ich denke mal der Grund war, dass meine Eltern jedes Jahr mindesten einmal nach Holland gefahren sind. Und somit auch mindestens einmal Matjes gegessen wurden. Ich habe die "Regel", genau so wie ich es heute immer noch mache, Unbekanntes 2 mal probieren und wenn es dann nicht schmeckt, dann lasse ich es sein. Ich habe dann eben meine Pommes und eine Frikandel bekommen und gut war es. 


Nach ein paar Jahren, um genau zu sein nach 40 Jahren, war ich auf einer Veranstaltung von www.matjes.de und ja, was soll man da machen, Frikandeln und auch Pommes gab es keine. Aber wie man sich vorstellen kann gab es  Matjes und da musste ich ran. Und was soll ich sagen? Ich habe 40 Jahre so etwas Leckeres verpasst, dass ich mich schon fast geärgert habe. Und so kam es dazu, dass ich über Facebook in Kontakt mit den Betreibern der Seite Holländischer Matjes kam. Diese wiederum fanden meine Seite passend und würden sich freuen, wenn ich ein Rezept schreibe und es auf meiner Seite poste. Also kam einige Tage später ein eiskaltes Päckchen an: mit Matjes von toller Qualität. Dann entstand dieses Rezept, mit dem ich euch viel Spaß beim nach kochen wünsche.



Matjestatar auf Apfel-Gurken-Ragout  
mit Bohnen-Speckstippe

Zutaten für 4 Personen

Für das Ragout:

2 Bio-Äpfel, nicht zu sauer und nicht mehlig, zum Beispiel Red Delicious
2 rote Zwiebeln
½ TL Senfsamen
100 ml Weißwein
3 mittelgroße Gewürzgurken
100 g Schlagsahne
150 g Schmand
½ Bund Kerbel, wer den nicht mag, der kann auch Schnittlauch nehmen
½ TL Anis gemahlen, vorsichtig und nach Geschmack damit würzen 
Salz, Pfeffer, Zucker, einen Spritzer milden Essig

Zwiebeln abziehen und in feine Würfel schneiden. Ich habe die Äpfel nicht geschält, dann haben sie ein wenig mehr Biss. Äpfel entkernen und in feine Würfel schneiden.
Wein und Senfkörner im Wein aufkochen lassen. Äpfel und Zwiebelwürfel zum Wein geben und bei kleiner Hitze so lange köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist, danach abkühlen lassen.
Gurken klein schneiden und mit 2 Löffel Gurkensud, dem Schmand und Sahne vermengen. Kerbel vom Stängel zupfen und etwas klein schneiden. Apfel-Zwiebelmischung und den Kerbel unter den Schmand heben. Mit Anis, Salz, Pfeffer, Zucker und dem Spritzer Essig abschmecken. Kalt stellen. 

Gebratene Kartoffeln:

800 g festkochende Kartoffeln
Salz und Pimenton de la Vera (geräucherter Paprika scharf)

Die Kartoffeln mit der Schale ca. 20 Minuten kochen. Abschrecken und abkühlen lassen, dann pellen und in Würfel, Scheiben oder Streifen schneiden. 

Und nun erst mal zur Bohnen-Speckstippe:



Für die Bohnen-Speckstippe:

180 g Speck am Stück
350 g grüne Bohnen
Parmesan nach Geschmack
2 Zwiebeln 
2 Zweige frisches Bohnenkraut, zu Not gehen auch 2 TL getrocknetes
Pfeffer, Salz

Den Speck in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln abziehen und in halbe Ringe schneiden. Wasser in einem Topf mit Salz und Bohnenkraut aufkochen und ein paar Minuten köcheln. Dann die Bohnen dazu geben, bissfest garen und in Eiswasser abschrecken. Speck ohne Öl in einer Pfanne rösten bis er eine schöne Farbe hat und das Fett fast ausgebacken ist. Nun die Zwiebel dazu geben und noch etwas mit rösten. Bohnen dazu geben, mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Warm stellen. 

ca. 500 g Matjes in Würfel schneiden, denn der wird so genossen wie er ist.

Zum guten Schluss die Kartoffeln in Butterschmalz knusprig backen und mit Salz und dem Pimenton de la Vera abschmecken.

Zum anrichten das Ragout in einen Ring geben, die Matjeswürfel darauf verteilen. Die Bohnen-Speckstippe daneben anrichten, die Kartoffeln locker darüber legen. Mit Kräutern dekorieren und dann nur noch „guten Appetit“! Hmmm...



Viel mehr Infos über diesen tollen Fisch bekommt ihr hier:


und/oder

über das Facebook-Profil „Holländischer Matjes

Euer Gastromacher 

Dienstag, 14. Juli 2015

"Aufs Brot" - Aufstriche und mehr



Wie der Titel schon sagt zeigt uns der Autor Maik Schacht wie man leckere Brote, Brötchen und Ciabatta mit tollem Belag zubereitet. 

Gerade jetzt, wo noch viele Grillnachmittage vor uns liegen, sind herrliche Anregungen für alle Geschmäcker dabei. So werden etwa Pilzcreme, Spinatschnitte und Curry-Tofu vorgestellt, aber natürlich kommen auch die Fleischesser nicht zu kurz. Da reihen sich Leberkäse im Roggenbrötchen beim "Alpengruss", red pulled pork, Putenpizza oder auch ein saftiges Steak im "Männerglück" ein. Der sieht übrigens wirklich lecker aus auf dem Foto! 


Mein persönlicher Favorit ist das vietnamesische Banh Mi - ein Baguette mit Kräutern, Chili und Garnelen. In Vietnam gibt es das in tausend Variationen. 

Eingeteilt ist die Rezeptesammlung in "Brotaufstriche", "Heiss begehrt und pikant", "Brot to go", "Für Freunde", "Lecker süss" und einem Abschnitt "Brot backen"  mit einem Grundrezept für leckeres Brot. Für Einsteiger, aber auch für Fortgeschrittene genau richtig. Und für mich, der ja nicht unbedingt der große Koch ist, sind einige einfache und schnelle Tipps dabei. 

Daumen hoch!

Mehr über das Buch unter "Buch Gourmet"

AUFS BROT
Aufstriche und mehr
Von Maik Schacht
Fotos von: Matthias Hoffmann
Matthaes Verlag GmbH

Buchtipp von Dat Do-Bataille

Samstag, 11. Juli 2015

Grüner Spargel Salat, mit Früchten und süß scharfem Dressing


Sommer, Sonne, ein kühles Bier oder einen leckeren trockenen Weißwein, die Grillkohle im Grill hat die Richtige Farbe. Dann ist ein Abend mit netten Leuten fasst perfekt. 
Warum nur fasst? 
Weil noch ein perfekter Salat fehlt. Und den bekommt ihr mit diesem Rezept einfach und genial hin.



Dann mal los!

Zutaten für 4 Personen:

20 Stangen grüner Spargel
20 Kirchtomaten
20 Erbeeren
20 Scheiben guter Mozarella
40 Himbeeren
Salatblätter nach Geschmack
Geröstete Kürbiskerne
1 EL frischer Estragon


Salatdressing:

6 EL gutes Olivenöl
2-3 EL Apfelessig (zum Beispiel von der Firma Gölles)
Abrieb einer Limette
2 nicht so scharfe rote Chili, entkernt und fein geschnitten
1 EL Sojasauce 
1 geriebene Knoblauchzehe 
1 EL Honig (ich nehme gerne den Akazienhonig)
2 EL ganz fein geschnittener Ingwer 
1 TL Wasabipaste
Salz und Pfeffer aus der Mühle


Zubereitung:

Die Zutaten für das Dressing zusammen geben, mit Salz und Pfeffer gut mischen und ziehen lassen

Die Salatzutaten alle gut waschen. Tomaten und Erdbeeren halbieren. Den Spargel mit etwas Öl und Salz in einer Pfanne kurz rösten, aber nicht zu braun werden lassen. Salatblätter in Mundgerechte Stücke reißen. 
Kürbiskerne anrösten, aber aufpassen, die verbrennen schnell. Estragon zupfen.


Die Salatblätter in einer tiefen Schüssel oder auf einem Teller anrichten, die Mozzaella Scheiben, Spargel, Erdbeeren, Himbeeren darauf verteilen. Das Dressing nochmals gut mischen und Löffelweise über den Salat geben.  
Zum guten Schluß mit den Kürbiskernen und Estragon bestreuen.

Einfach aber genial lecker und frisch!

Einen schönen Sommer wünsch euch euer Gastromacher!

Freitag, 3. Juli 2015

Der sonnige Buchtipp: Frühling, Sommer, Gemüse!

Geschrieben von dem Mann des Gastromacher`s


Die Autorin Cornelia Schinharl hat ein tolles Kochbuch über Gemüse geschrieben. Es gibt auch Rezepte mit Fisch und Fleisch, Tintenfisch, Garnelen und Jakobsmuscheln, aber Vegetarier werden auch auf ihre Kosten kommen. Besonders gut hat mir gefallen, dass erst einmal eine kleine Warenkunde kommt. So werden einige Sachen erklärt, die Laien oder Hobby-Köche wie ich, vielleicht noch nicht wissen. 
Etwa, was „Eiszapfen“ sind oder dass früher die Auberginen noch Bitterstoffe enthielten, die weggezüchtet worden sind (wie bei den Gurken übrigens). Unterteilt hat sie das Gemüse in „Frühstarter“ und „Hochsommerliche“, damit man weiß, was man wann bekommt. 



Unwiderstehlich finde ich z.B. Bruschette mit Tomaten und Feigen. Wir werden auch die Caponata mit gebratenem Fisch ausprobieren und ich freue mich auf den Matjes an Kartoffeln-Bohnen-Salat. Es gibt zum Beispiel einzelne Kategorien zu Tomate, Rettichen und Spargel usw. Was ich unbedingt ausprobieren werde, ist der Spargel als Tempura mit Minzedip oder was auch eher selten ist: roh mariniert. Auch eher ungewöhnliche Rezepte wie der Möhrenpuffer mit Nussjoghurt findet seinen Platz. 




Klassiker wie Hackbällchen mit buntem Salat und auch eine Wok-Pfanne mit Tofu runden das ganze ab. Kulinarisch gesehen ist das Buch eine halbe Weltreise. Sehr schön fotografiert übrigens, so dass man direkt auf den Markt und dann in die Küche eilen möchte, um loszulegen. Wohl bekommts!

Im GU-Verlag erschienen. Es gibt auch den Vorgänger: Herbst, Winter, Gemüse!

Noch viel mehr über das Buch könnt ihr hier lesen und auch direkt bestellen


Viel Spaß bei lesen und nach kochen!

Dienstag, 23. Juni 2015

Mürbeteig, einfache Sache, aber große Wirkung!


Mürbeteig kann man für so viele Rezepte brauchen. Ob warm als herzhafte Tarte oder als süße Variante, als Boden für Kuchen und kleine Törtchen. Mit dem Mürbeteig kann man einfach auch nicht viel falsch machen. 

Dann mal los und ran an den Teig! 

220 g Mehl
100 g Butter, diese sollte kalt sein
50 g Zucker
1 1/2 Prise Salz
2 Eigelb Größe M

Erdbeerkuchen mit Caramel Pudding und Schokolade


Kalte Butter in kleinen Stücken in eine Schüssel geben. Mehl, Zucker, Eigelb dazu geben und mit einem Rührgerät zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. 
Ich knete den Teig noch mal eben mit den Händen durch, um ihn dann zu einer Kugel zu formen, in Frischhaltefolie einschlage und 1-2 Stunden im Kühlschrank durch kühlen lassen. 

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3-4 Millimeter dünn ausrollen. Die Form mit Butter ausstreichen. Etwas Semmelbrösel in die Form geben und schwenken, bis die Butter die Brösel aufgenommen hat. Dann kann man besser den Teig in der Form bearbeiten und er klebt garantiert nicht an


Schwarze Bohnen zum Blindbacken...gehen natürlich auch weiße Bohnen....haha


Mit dem dünnen Teig erst einmal den Doden belegen und mit einem Messer rund abschneiden. Nun den Teig für den Rand, am besten auf der Arbeitsfläche vor schneiden, wie hoch man ihn haben möchte und dann am Teigboden fest andrücken und leicht nach oben ziehen. Nun nur noch mit einer Gabel den Boden einstechen und so viele getrocknete Bohnen oder Erbsen in die Form geben das der Rand nicht umkippen kann. Nun bei 180 Grad ca. 10-15 Minuten goldbraun vor backen. 


Und ich sage euch, es ging so schnell und der Kuchen war weg!


Nach einer kurzen Zeit des abkühlen, ist der Mürbeteig Boden fertig und kann nach Wunsch belegt werden. 

Viel Spaß