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Es werden Posts vom Februar, 2008 angezeigt.

Tiramisu, mal figurfreundlich!

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Zutaten:
250ml Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
125g Zucker
250g Magerquark
3 Eiweiß
25 Löffelbiskuits
150ml kalter Espresso (ergibt ca. 2 Tassen)
2 Esslöffel Kakaopulvernach Belieben:
2cl Cognac


Portionen: Zwischen 8-10
Der Vanillepudding wird nach Packungsangabe mit 40g Zucker und Milch aufgekocht. Dieser wird anschließend kaltgestellt.
Der Quark und der restliche Zucker wird nun mit einem Handrührgerät cremig geschlagen. Sobald dieser cremig ist wird der Cognac sowie der Pudding vorsichtig untergerührt.
Die 3 Eiweiß werden zu einem steifen Schnee geschlagen und unter die Puddingmasse gehoben.
Mit dem Espresso werden die Löffelbiskuits beträufelt, welche anschließend in eine Form geschichtet werden. Hierfür werden die Löffelbiskuits zuerst in die Form gelegt, anschließend folgt eine Schicht der Tiramisu Creme bis die Löffelbiskuits sowie die Creme aufgebraucht ist.
Dabei beachten, dass die letzte Schicht aus der Tiramisu Creme besteht.
Zuletzt wird das Tiramisu mit gesiebtem Kakaopulver bestre…
Was sind die kommenden Food-Trends?



Laut der Studie "Food Styles" des Zunkunftsinstituts Kelkheim ergeben sich aus den großen gesellschaftlichen Einflüssen wie etwa Ökologie, Gesundheit und Globalisierung Auswirkungen auf Handel und Gastronomie sowie angrenzenden Feldern wie Tourismus und (Küchen-)Möbel. Es wird vohergesagt, dass neue Vertriebswege (E-Commerce) und Gen- sowie Nano-Technologie ihren Niederschlag finden. All das gibt den gesellschaftlichen Wandel wider, so die Studie. Die acht wichtigsten Trends sind demnach:
1. 100-Meilen-Diät beschreibt das Bedürfnis nach Ware aus der Region. Direktvermaktung werde immer stärker nachgefragt.
2. Conveniance 2.0 - das gesunde Fertig-Gericht: Fertige Speisen sollen nach dieser These vielfältiger und ernährungstechnisch ausgewogener werden.
3. New Fusion Food: Asien werde die USA im Bereich der System-Gastronomie ablösen. Die asiatischen Einflüsse werden sich vermehrt in der europäischen Küche wiederfinden.
4. Sen-satt-ion - die Lu…

Ratatouille - eine Ratte mit Geschmack

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Heute mal ein etwas anderer Tipp; es handelt sich um den Animationsfilm "Ratatouille" von Pixar mit einer Ratte mit Namen Remy in der Hauptrolle. Das schräge daran: Just dieser Remy ist ein Feinschmecker. Sein Vater verzweifelt daran, dass er nicht wie die anderen den Müll durchstöbert, um etwas fressbares zu finden. Remy berauscht sich lieber en den Düften von Kräutern, schmökert in Rezepten und sieht Kochsendungen mit Sternekoch Gusteau. Er will sich als Meisterkoch versuchen. Die Chance kommt unerwartet vom Himmel. Durch einen Regenschauer wird er in ein Pariser Edel-Restaurant gespült. Dadurch kann Remy direkt das geschäftige Treiben vor Ort beobachten und findet sofort Gefallen daran - aber eine Ratte als exquisiter Koch? Zum Glück hat er den Küchenjungen Linguini auf seiner Seite. So arbeitet Remy unter seiner Kochmütze bis...
Ein wirklich amüsanter Film, der sich nicht nur an Kinder oder Gourmets wendet!

Autor Dacio

Achtung, Süßstoff!

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Wer Zucker vermeidet und stattdessen Süßstoff zum Beispiel für die morgendliche Tasse Kaffee nimmt, meint wahrscheinlich, er tut etwas für die Figur. Das ist aber ein Trugschluss, denn der süße Geschmack auf der Zunge löst einen Reflex in der Bauchspeiseldrüse aus: sie setzt Insulin frei, um den Blutzucker abzubauen, der beim Abbau des Zuckers entsteht. Beim Verzehr von Süßstoff jedoch entsteht gar kein Blutzucker, d. h. dass das Insulin auf bereits vorhandenen Blutzucker zurückgreift. Der Blutzuckerspiegel sinkt und uns ereilt eine Heißhunger-Attacke. Langfristig hat man viel eher Hunger und isst mehr. Diesen Effekt macht man sich in der Schweinezucht zu nutze. Die Tiere werden mit Süßstoff zur Gewichtzunahme angeregt! Bei der nächsten Tasse Kaffe also lieber Zucker nehmen - oder wenn es nicht stört, gleich ganz weglassen;-)

Eine "alltägliche" Bewerbung...

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Ein kleiner Schwank aus meiner langjährigen Erfahrung als Gastwirt: Als ich eine neue Thekenkraft suchte, bewarb sich eine Frau mit zwei sehr ausgeprägten Rundungen. Im Vorstellungsgespräch fragte ich sie, ob sie denn schnell im Kopfrechnen sei. Sie antwortete: "Mit diesen Dingern muss ich nicht rechnen!" Schlagfertig war sie ja, weshalb ich sie nach einem Probetag auch anstellte, wenngleich sie keinerlei Erfahrungen in der Gastronomie hatte. Mit ihren Sprüchen unterhielt sie die Gäste blendend und es hat sich nie einer über sie beschwert.
Bei Bewerbungen achte ich immer auf eine Mischung von Fachkräften und ungelernten Persönlichkeiten. Es ist für das Alltagsgeschäft oftmals besser, man stellt einen ungelernten Kellner mit Esprit ein denn eine unhöfliche Bedienung. Jemand, der witzig rüberkommt, Charisma hat - so wie die Bedienung einer Amsterdamer Kneipe (siehe Foto). Natürlich sollte man auch gut ausgebildete Gastro-Mitarbeiter haben, aber ich habe auch gute Erfahrungen mi…

Speisen in Barcelona

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Tipp für Barcelona: In dem Bezirk Eixample nahe der Innenstadt liegt ein kleines aber sehr feines Restaurant mit gehobener Küche. Das "Suculus" bietet zwar keine typisch spanische oder mediterane Kost, ist aber schwer angesagt mit seiner internationelen Küche mit dem gewissen Etwas. So gibt es zum Beispiel den Salat mit Schinken und Früchten eine Soße mit vier Bestandteilen, die jeweils in einer anderen Stelle auf dem Teller platziert sind. So mischt man sich seine Soße gewissermaßen selber zusammen und hat ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Sehr lecker ist auch der Salat mit Kaviar-Emulsion. Nicht so lecker, aber akzeptabel war das Lachs-Tartar. Nächstes Mal steht auch mal der Risotto als Vorspeise auf dem Programm.
Als Hauptspeise, im spanischen auch segundo (zweites) genannt, kann man zwischen Thunfisch nach japanischer Art, Entrecot und viel, viel mehr wählen. Der gegrillte Seebarsch (Lubina asada) ist auch nicht zu verachten. Als Dessert krönt das Mousse au chocolat…