Fisch Warenkunde (Teil 3)


Der Steinbutt

Der Steinbutt gilt neben der Seezunge als edelster Plattfisch. Er hat seinen Namen von seinen steinartigen Höckern auf seiner Oberseite. Man findet ihn in der Ostsee, dem Mittelmeer und auch im Schwarzen Meer. Am wohlsten fühlt er sich in den flachen Gewässern des Nordatlantiks, von Norwegen bis hinunter nach Portugal.

Sein weißes Fleisch ist von hervorragendem Geschmack und gegenüber anderen Fischarten bleibt er lange frisch. Er ist einer der teuersten Speisefische, da seine Fanquote sehr gering ist. Da die Nachfrage ständig steigt, wird er mittlerweile sehr erfolgreich in Aquakulturen gezüchtet.

Der Steinbutt kann bei günstigen Bedingungen bis zu 20 Jahre alt werden und eine länge von 1 m erreichen. Üblicherweise wird er im Handel mit einer länge von 40-60 cm angeboten und hat dabei ein Gewicht von 3-6 kg.








Die Scholle

Besonders die Butter freut sich die Scholle knusprig zu braten, um für Fischgenießer den perfekten Genuss zu bringen. Schollen schmecken am besten von Juni bis Oktober und am genialsten frisch vom Kutter. Im ganzen gebraten oder auf Gemüse gedünstet ist sie ein großartiges Geschmackserlebnis. Im Winter ist ihre Laichzeit, deswegen sollte in der Zeit auf die Scholle verzichtet werden, da sich dies schlecht auf den Geschmack auswirkt.

Schollen haben unter den Plattfischen die wirtschaftliche größte Bedeutung der Küstenfischerei in der Nord- und Ostsee. Finden wird man sie aber auch im Nordatlantik und dem westlichen Mittelmeer. Schollen werden 25-50 cm lang und bis zu 2-3 kg schwer. Das Fleisch ist weiß, sehr zart und dennoch fest und hat reichlich Eiweiß und Jod.

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