Mein Tag beim spanischen Olivenbauer, Teil 1



--> -->Über die Qualitätsmerkmale von Olivenöl habe ich ja schon in einem älteren Bericht geschrieben. Mich haben aber viele Leser gebeten, noch mehr über Oliven und Olivenöle zu schreiben. Diesen Wunsch möchte ich jetzt gerne erfüllen. Vor einigen Jahren hat mich ein Bekannter mit einem Olivenbauer zusammen gebracht, damit ich mal einen ganzen Tag die Herstellung vom Anbau bis zur Abfüllung mitbekomme.
Aber erst mal ein wenig Geschichte, denn wir wollen ja auch was lernen.
Es gibt Aufzeichnungen, dass der Olivenbaum schon mindestens 8.000 Jahre als Kulturpflanze bekannt ist. Nach Spanien ist er in der Antike durch die Phönizier gekommen. Es war ein Volk, das im Bereich des heutigen Libanons und Syriens die Mittelmeerküste bevölkerte.
Olivenöl bewunderte man in der Antike aber nicht nur als Nahrungsmittel, sondern ebenso als Körperpflege und man benutzte es bei medizinischen Maßnahmen. Die „Neue Welt“, womit Amerika gemeint ist, durfte sich erst im 16. und 17. Jahrhundert über dieses spezielle Öl freuen. Und das haben sie den Spaniern zu verdanken.
Ich wollte es zuerst gar nicht glauben, aber eine Zahl von 900 Millionen steht im Raum, wenn darüber geredet wird, wie viele Olivenbäume es auf der Welt gibt. Spanien hat es geschafft 40 % der Weltmarktproduktion zu stellen.
Nun aber genug gelernt. Im zweiten Teil, möchte euch ja noch etwas über meinen Tag beim Olivenbauern zu schreiben.

Kommentare

Arthurs Tochter hat gesagt…
schiebst Du mir am Ende des Lehrganges dann mal ein Fläschchen rüber? ;)

Vor 2 Jahren waren wir in Marbella und auf dem Weg von dort zur Alhambra sind wir durch endlose Weiten von Olivenbäumen gefahren. Wunderschön war das!

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