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Es werden Posts vom Februar, 2010 angezeigt.

Pizza Geschichten

--> Schon in der Römerzeit gab es eine Art von Pizza. Doch dieses Fladenbrot, man kann es auch mit einer Focaccia vergleichen, hatte mit der neapolitanischen Pizza nicht viel gemeinsam. Und der Weg dort hin sollte noch ein weiter sein.

1858 schreib Emanuele Rocco ein Buch über die Sitten und Gebräuche Neapels und der Umgebung. Dort beschrieb er ganz einfach die Herstellung von Pizza. Man nehme einen Teig, rolle ihn mit einem Nudelholz aus, danach drücke man so lange mit der flachen Hand den Teig bis ein runder flacher Fladen entsteht. Diesen Fladen könne man dann mit allem, was die Küche so hergab belegen. Anstatt von Tomatensoße sprach er von Öl oder Schmalz, was die Grundlage sein sollte, welches dann wiederum mit Knoblauch, Zwiebeln, Fleisch, Meeresfrüchten, Basilikum, Schinken, geriebenem Käse oder Scheiben aus Mozzarella oder mit was auch immer man es belegen möchte, um dann die Pizza im Ofen zu verschwinden zu lassen und nach wenigen Minuten zu einer Köstlichkeit verwan…

Pizzsteig aus Neapel

30 gr frische Hefe
125 ml lauwarmes Wasser
500 gr Weizenmehl
½ Tl Salz
Mehl zum ausrollen
Olivenöl

In einer kleinen Schüssel die Hefe mit etwas lauwarmem Wasser auflösen. 2-3 El Mehl dazugeben und einen glatten Vorteig herstellen. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort, 30 Minute gehen lassen.
Das restliche Mehl durch ein Sieb auf die Arbeitsplatte sieben und den Vorteig dazu geben. Etwas salzen und so lange kneten, bis ein fester aber immer noch weicher, elastischer Teig entsteht. Dabei nach und nach immer etwas von dem lauwarmen Wasser zugeben, bis es verbraucht ist. Dann ist der Teig so gut wie fertig. Den Teig in vier gleiche Stücke teilen und nochmals an einem warmen Ort und abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.

Dann fängt die Kreativität schon an. Den Teig mit dem Nudelholz zu einem runden Fladen ausrollen (ich mache es am liebsten mit den Händen), nach Wunsch belegen und ab in den vorgeheizten Backofen bei 250 Grad 15-20 Minuten backen.

Vollreife Tomaten, Sardellen, Mozzar…

Vietnams Küche, Märkte und kultur

Ob Süd-Nord oder Mittelvietnam, die Küchen und die Märkte dieses Land sind ohne wenn und aber eine Reise wert. Getrocknete Krabben, frische Fische, Früchte und Gemüse, alles gibt es auf den Märkten der größeren Städte. 

Ob das ein "Ninja-Turtle" Verkäufer                                        im Hintergrund ist! ;-))


Fahrbare Frühstücks - Buffets, die immer noch stark von den ehemaligen Kolonialherren geprägt sind, sieht der Besucher oft an sich vorbeiziehen. Baguette mit französischem Schmelzkäse mit Tomaten oder Wurst verkaufen die fahrenden Händler schon früh morgens. Obwohl die Vietnamesen lieber Nudelsuppe zum Frühstück essen. 


Freunde von uns haben vor kurzem zum zweiten Mal gemeinsam in Vietnam Urlaub gemacht und uns ein paar Bilder mitgebracht. Mein Mann kommt zwar auch Vietnam, lebt aber eigentlich schon immer in Deutschland. Wir selber haben es leider noch nicht geschafft in sein Heimatland zu reisen. Das werden wir aber auf jedem Fall noch nachholen.
Ich werde in d…

Olivenbrot auf Spanisch

Die Zutaten:


0,3 l Wasser
2-3 Esslöffel kräftiges Olivenöl
15 g Hefe
500 g Mehl
1 Tl Salz


Die Zubereitung:


Für den Teig, das Wasser (lauwarm) mit dem Olivenöl vermischen. Die Hefe darin auflösen und mit dem Mehl und Salz zu einem elastischen Teig verkneten. Eine gute ¾ Stunde gehen lassen.
Den Teig noch mal gut durchkneten und auf einem Backblech mit Backpapier ein Stangenbrot formen. Mit einem Messerrücken tiefe Kerben machen. An einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
Das Brot bei 220 Grad ca. 20-25 Minuten goldgelb backen. Das noch heiße Brot mit Olivenöl bepinseln.


Das Brot ist genial für eine Vorspeise, zum Beispiel mit Tomaten oder Olivenpaste.


Guten Hunger


Der Gastromacher

Kleine Zufalls-Knabberei

Als ich den Backfisch machte, kam es zu einem leckeren Zufall. Als ich ein Stück Fisch in den Backteig gab, habe ich ihn nicht genug abtropfen lassen und es floss der Teig in das Fett. Der Teig ploppte sofort zu kleinen, gekräuselten, knusprigen Chips. 

Da kam mir eine Idee! Ich nahm eine Spritze und sog den Rest Teig auf. Nach und nach spritze ich den Teig in das Fett und so entstand eine leckere Knabberei für den Fernsehabend. 

Mal sehen, ob es euch auch so gut schmeckt wie uns!
Der Gastromacher

Fish & Chips auf Gastromacher Art

Die Zutaten:

160 g Mehl
380 ml Wasser
2 Eier
Pfeffer, Salz, Paprika edelsüß und Paprika rosenscharf
2 Orangen
8 mehlig kochende Kartoffeln
Öl zum Frittieren
6 weiße Fischfilets, am besten festes Fleisch von der Brasse, Dorsch oder Seelachs
Ein wenig Mehl, um den Fisch zu wenden
Orangenscheiben


Zubereitung:

Paprika – Orangen - Eiweißteig

Das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Kuhle formen. Das Wasser und den Saft von einer Orange dazu geben. Langsam das Orangenwasser unter das Mehl schlagen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika würzen, noch mal eben durch rühren und abgedeckt ziehen lassen. In der Zeit den Fisch nach Gräten untersuchen, denn es ist nicht angenehm bei Backfisch, wenn dann auf einmal eine Gräte im Teig steckt.

Den Fisch trocken tupfen, noch etwas Salz und Pfeffer. Aber nicht zu viel, denn der Teig ist ja schon gewürzt.


Die Kartoffeln in ca. 1 cm dicke Pommes schneiden. Je nach dem lasse ich die Schale dran, das schmeckt auch sehr gut. Eine hohe Pfanne, einen Top…