Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom März, 2010 angezeigt.

Ostereier wie es der Gastromacher kennt

Ich muss zugeben, dass meine Familie uns ab einem bestimmten Alter nicht mehr gezwungen hat, dieses Fest aus religiösen Motiven zu feiern. Wir haben damit eher den Frühling eingeläutet. Das Eiersuchen durfte natürlich nicht fehlen, auch als uns Jungs schon so langsam kleine Härchen im Gesicht wuchsen, gehörte das Suchen natürlich zu jedem Ostern. Da es uns aber peinlich war, haben wir eben so getan, dass wir nur den Neffen und Cousinen helfen wollten.


Wir waren eine recht große Familie. Wenn ich alle zusammenzähle, Opas, Omas, Tanten, Onkel und die dazu gehörigen Kinder waren wir 20 Personen, die sich in den Ostertagen gegenseitig besuchten. Und wir wussten jedes Jahr aufs Neue, nach den Ostertagen werden wir vor lauter Eier essen, platzen. Aber was soll es, es war ja nur einmal im Jahr und über Cholesterin hat zu dieser Zeit auch noch keiner gesprochen. Mein Vater zog vor den Ostertagen los, zum Eierbauern unseres Vertrauens und klaute den armen Hühnern auch noch die letzten Eier unt…

Knoblauch

Es gibt viele Geschichten rund um das Lauchgewächs Knoblauch, doch welche wirklich davon wahr sind, da streiten sich die Geister. Eine der bekanntesten Mythen ist wohl die, dass Vampire eine Lebensmittelallergie vom Knoblauch bekommen, wenn man es ans Kopfende des Bettes legt und ihnen dann schlecht wird. Doch ist es wirklich alles nur ein Irrglaube oder ist an manchen Erzählungen etwas dran?

Denn wenn ich in Büchern stöbere, dann stoße ich auf der ganzen Welt und bei ganz unterschiedlichen Völkern auf merkwürdige Erzählungen über den Knoblauch. In Indien zum Beispiel haben sie heute noch eine Knoblauchzehe in den Taschen oder im Kopftuch, dies soll den „bösen Blick“ von Ihnen abwenden.
Was ich schon glaube, dass die Griechen der Antike ihren Frauen jede Menge Knoblauch zu essen gaben, da es zu Sittsamkeit führte. Ich würde es eher als einsam machen bezeichnen. 


Diese Erfahrung habe ich am eigenen Leib erfahren. Ich habe einmal Turnier-Pool-Billard gespielt und hatte das große Glück in …

Essen auf der Straße

Ich habe es bis jetzt nicht herausbekommen, wer den Spruch „In Vietnam musst du das Essen nicht suchen, es sucht dich“ kreiert hat.
Sehr oft habe ich schon gehört, bevor du in Vietnam ein schlechtes Restaurant besuchst, suche dir eine Garküche, wo es raucht und dampft. Den Tipp habe ich schon von meiner vietnamesischen Schwiegermutter bekommen. Das Essen sollte immer sehr heiß und so scharf gegessen werden, wie es der Einzelne vertragen kann, dann geht man der Gefahr aus dem Weg, die Rache Montezumas zu Gast zu haben.


Natürlich ist es für die europäischen Augen gewöhnungsbedürftig, die frischen Zutaten ohne besondere Kühlung oder Abdeckung, offen auf den Tischen herumliegen zu sehen. Von Kühlkette kann man dort nicht wirklich sprechen. Doch wie meine Schwiegermutter auch erzählte, es ist noch keinem in ihrer Umgebung vom Essen einer Garküche schlecht geworden, geschweige denn krank. Da wird man eher auf den gefährlichen Straßen von einem Auto oder Moped überfahren.


Es gibt so einige …