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Es werden Posts vom Dezember, 2010 angezeigt.

Marzipanhappen

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Ich liebe Marzipan. Einfach so als Süßigkeit, zum backen oder zum kochen. Das Rezept, was ihr jetzt nachbacken könnt, hört sich sehr süß an, aber ich kann euch versprechen, es ist gar nicht so. Und dass man mit Marzipan auch kochen kann, das verrate ich euch bald in einem leckeren Rezept.
Nun aber los!

Für den Teig:
300 g Mehl 1 Eigelb (ich habe 2 genommen) 200 g Butter 100 g Zucker 1 Prise Zimt Zitronenaroma
Für die Füllung:
400 g Marzipan-Rohmasse 1 El Sirup 50 g gemahlene Pistazien, oder andere Nüsse nach Wunsch 1 Eiweiß
Und sonst noch: Vanilleglasur Gehackte Pistazien zum Bestreuen
Und nun geht es los:
Teigzutaten verkneten. In Folie gewickelt im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen. Den Marzipan würfeln und mit Pistazien und Sirup verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 Millimeter dick zu einem Rechteck ausrollen. Ihr müsst sehr vorsichtig mit dem Teig umgehen, er ist sehr weich, aber wenn ihr genug Mehl zum ausrollen nehmt, ist es kein Problem. Mit verquirltem Eiweiß bestreic…

Weihnachtsflöckchen oder Kokosmakronen

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Wenn ihr noch schnell ein Plätzchen backen möchtet, dann habe ich hier ein ganz tolles Rezept für euch. Schnell und einfach gemacht. Hohoho!
2 Eiweiß175 g Puderzucker1 Prise Salz1 Päckchen Vanillinzucker 175 g Kokosflocken40 kleine Back-Oblatenetwas Zimtpulver
Eiweiß und Salz schaumig schlagen. Puderzucker sieben. Mit dem Vanillinzucker einrieseln lassen. So lange schlagen, bis der Zucker sich gelöst hat. Kokosflocken unter die Schaummasse heben. Teig mit einem Teelöffel oder einem Spritzbeutel auf die Oblaten setzen.

Im vorgeheizten Backofen (140°C-160°C) etwa 20 Minuten backen. Man kann die Makronen jetzt noch mit dunkler oder weißer Schokolade verzieren. Und so schnell geht es!
Viel Spaß beim nachbacken!
Der Gastromacher

Steffen Wellbrock und die Nachkriegsküche

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Wie schon einige von euch wissen, sammle ich Kochbücher aus der ganzen Welt. Und da habe ich schon einige besondere Exemplare gefunden. Doch als ich den Titel dieses Kochbuchs las, habe ich direkt an meine Oma und Mutter gedacht. Nachkriegsgourmet“ ist der Name dieses Buches von Steffen Wellbrock. Mir kamen direkt Erinnerungen hoch, was meine Familie damals gekocht hat. Arme-Leute-Küche hat man früher dazu gesagt, dabei war es eigentliche keine. Denn es gab kaum gefrorenes oder Fastfood zu kaufen. Es wurde beim Bauern eingekauft oder selber im Garten angepflanzt. Fleisch war so teuer, dass es dies nur am Sonntag gab und dann auch nur für jeden ein wenig. Fisch war im Gegensatz zu heute ein günstiges Lebensmittel. Aber zurück zu Steffen.

Steffen Wellbrock, der eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und Koch gemacht hat, beschreibt in dem Buch sehr schön, wie man aus wenigen Zutaten, wenig Aufwand, gesunde, nahrhafte aber auch leckere Rezepte auf den Tisch zaubern kann. Zum Beispiel Bro…

Schürers Tafelhaus in Backnang

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Ganz idyllisch, etwa 27 Kilometer nordöstlich von Stuttgart liegt Backnang. Und in dieser kleinen und sehr schönen Stadt mit ca. 35.000 Einwohnern kocht Lars Schürer und sein Team, in seinem Restaurant Tafelhaus. Wunderschöne Fachwerkhäuser säumen die Fußgängerzone und auch Schürers Tafelhaus ist eines davon.

Lars Schürer und seine Frau Yvonne haben ein ganz besonderes Ambiente geschaffen, dazu gleich mehr.
Die Begrüßung durch die Chefin war sehr herzlich und nach einer kurzen Führung durch das, nein, man muss sagen, durch die Restaurants konnten wir uns aussuchen, wo wir sitzen wollten. Wie komme ich darauf, dass es mehrere Restaurants sind? Weil es ein wenig so ist. Es gibt eine in warmen Tönen gestaltete Lounge, ein helles Gerberstüble, und was uns besonders gefiel, einen genialen Gewölbekeller. Diesen suchten wir uns dann auch aus, um gemütlich zu essen. Was mir ein wenig auffiel, es waren wenige Tische besetzt. Das könnte aber daran gelegen haben, dass wir schon um 19:00 Uhr auf de…

"Wanderbild"

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Wer mehr über diese Aktion wissen möchte, der sollte auf das Bild klicken!


Der Gastromacher

Domnick Gourmet-Thermalisierer

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Ich musste schon ein wenig schmunzeln, als ich gelesen habe mit welchem Produkt Frank Domnick seinen guten Namen gemacht hat. Denn seine Firma hat mit heiß machen und kochen gar nichts zu tun. Genau das Gegenteil produziert er in seiner Firma „Termotek AG“ in Baden-Baden, nämlich Kühlgeräte für die Lasertechnik.


Es fing wohl an mit einem Kochbuch von Juan Amador, welches er geschenkt bekommen hatte, in dem das Verfahren „Sous-Vide“ beschrieben wurde. Dem Hobbykoch Frank Domnick ging diese Art der Fleischzubereitung nicht mehr aus dem Kopf und entschloss sich dieses auszuprobieren. Er testete von einem „renommierten“ Hersteller ein Wasserbad und war nach zahlreichen Versuchen nicht besonders davon begeistert, wenn nicht sogar enttäuscht. Und er zog daraus sein Fazit: „Das kann ich besser!“


Der Plan war, ein Gerät zu entwickeln, welches küchentauglich und bezahlbar ist. Sein Wasserbad sollte leicht zu reinigen, robust und aus einem Stück sein. Und vor allem, nicht nur für die Profiküche…