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Es werden Posts vom 2012 angezeigt.

Gänsekeulen im Bräter gegart!

Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit.

Und wer noch nicht so das richtige Rezept für die Feiertage gefunden hat, der darf gerne eines von meinen Lieblingsrezepten probieren!

Infos zum Cafe-Morgenster in Köln unter: https://www.facebook.com/Morgensterns/info?ref=ts



Gänsekeulen im Bräter

Das Rezept ist für zwei Personen gerechnet! Einfach nur verdoppeln, wenn es mehr Personen sind.

90 Gramm durchwachsenen Speck in Streifen schneiden
5 Schalotten schälen und halbieren. Wenn sie etwas größer sind, oder Zwiebeln, dann auch vierteln.

1-1/2 El Öl im Bräter erhitzen
2 Gänsekeulen (ca.á 350 bis 400 Gramm)  salzen, pfeffern und bei starker Hitze 6.7 Minuten anbraten, Bis sie schön Farbe genommen haben.

Die Keulen herausnehmen und das Fett in eine Schüssel abgießen.

Speck und Schalotten in den Bräter geben und bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten anbraten.
1-2 El Ahornsirup, alternativ Zuckerrübenkraut nehmen.
Mit 350 ml Rotwein ablöschen, wenn Kinder dabei sind, dann geht auch roter Traubensaft…

Knusprig gebratener Lachs mit Ofenkartoffel und Friséesalat

Nun bekommen einige wieder einen riesigen Schrecken, wenn sie hören, dass es um Fisch geht... und den auch noch knusprig gebraten! Aber nein, keine Angst vor Fisch und dessen (schwierige) Zubereitung. Wenn ihr euch gut  vorbereitet, sollte es kein Problem sein.

Als erstes geht es zum Fischhändler. Und bei dem fragt ihr nett nach einem schönen Stück Lachs und ob er auch die Gräten zieht. Das Lachsfilet sollte mit Haut sein und circa 200 Gramm pro Person auf die Waage bringen.


Als nächstes geht ihr zu eurem Gemüsehändler, Bauern - oder Biomarkt und holt euch einen knackigen Friséesalat. Der Salatkopf sollte eine schöne Farbe haben, die äußeren Blätter ein kräftiges Grün bis hin zur Mitte ein helles Gelb bis sogar weiß. Frische Heidelbeeren, ein paar Kirschtomaten und fest kochende, nicht zu große Kartoffeln wandern auch noch in unser Einkaufskörbchen.

Zum guten Schluß noch etwas Blauschimmelkäse und gemischte Kräuter, mit einem mediterranen Aroma, in den Warenkorb legen und ab nach Hause …

Besucher Award 2012

Ein Hallo an alle Leser meines Blogs www.gastromacher.de
Durch eure tolle Unterstützung habe ich es jetzt zum zweiten mal geschafft den ersten Platz zu machen.
Ich bedanke mich sehr dafür und wünsche euch allen ein schönes Wochenende!
Kulinarische Grüße sendet euch euer Gastromacher!

Ludwig Reuter GmbH & Co.KG im Frischezentrum Frankfurt

Wer von euch aus der Nähe von Frankfurt und Umgebung kommt und in der Gastronomie oder im Lebensmittelhandel tätig ist, der kennt wahrscheinlich das „Frischezentrum“ in der Josef-Eicher-Straße in Frankfurt. Aber seit einigen Jahren kennen es auch bundesweit Kunden, die auf Frische und Exklusivität große Stücke halten. 

120 Großhändler auf über 23.000 Quadratmeter bieten ihren Kunden von Fisch bis hin zu exotischen Früchten alles, was das Herz begehrt.



Nicht nur durch die Nähe zum Frankfurter Flughafen, sondern auch, dass diese Region zu der bedeutendsten Wirtschaftsregionen Deutschlands gehört, macht das Frischezentrum sehr beliebt. Dafür steht die Zahl von fast vier bis fünf Millionen Mitbürgern, die durch diesen Großmarkt versorgt werden.

Und ab hier möchte ich etwas über die Firma „Ludwig Reuter“ schreiben. Wenn man die Zahl der Mitarbeiter nennt, das sind gerade mal 16 nette Menschen, dann würde man nicht meinen das die Firma „Reuter“ mit zu den bedeutendsten Unternehmen zählt, die …

„Las Pedroñeras“ und sein Knoblauch

Circa 150 Kilometer von Madrid entfernt liegt das Städtchen „Las Pedroñeras“ mit ungefähren 7.500 Einwohnern. Und dort auf der Hochebene dreht sich fast alles um den Knoblauch. Durch diesen Umstand sind die Bewohner auch sehr stolz, denn sie sind offiziell die „Welthauptstadt des Knoblauchs“. Das hat nichts mit der Menge der geernteten Knollen zu tun, sondern mit der besonderen Qualität. Der dort unter idealen Boden- und Klimaverhältnissen angebaute violette Knoblauch „ajo morado“ wird von Feinschmeckern und Köchen als der weltbeste Knoblauch gepriesen. Seine angenehme Schärfe, sein Geruch und sein anregender Geschmack haben ihn an die Spitze gebracht. Bekannt gemacht hat ihn der spanische TV-Koch Karlos Arguiñano. Seit 1972 gibt es sogar eine internationale Knoblauchmesse in der Stadt, die ebenfalls im Guiness Buch der Rekorde steht: Hier wurde mit 70 Metern der längste Knoblauchzopf geflochten.
Spaniens König Juan Carlos gehört zu den vielen Fans dieser Spezialität. Während der Ernte…

Olivenöl, die Zweite!

Ich habe noch vor 10 Jahren gedacht, dass es lediglich eine Art von Olivenbaum gibt und daraus werden eben verschiedene Olivenöle hergestellt. Mittlerweile bin ich natürlich schon ein ganzes Stück weiter, obwohl ich glaube, dass man genau wie beim Wein nie alles kennen kann.
Auf der Insel Lesbos wachsen durch den vulkanischen Boden eine Vielzahl von Olivenbäume. Eine Art ist die Sorte “Kolovi“, bekannt auch als „Valanolia“. Und wenn die Früchte reif sind, dann entsteht daraus ein wunderbares, ungefiltertes, natives Bio-Olivenöl Extra. Es ist goldgelb mit einem grünlichen Glanz: das EIRINI Plomariou.
Es erinnert im Geruch an frisch geschnittenes Gras, was sich schnell mit einer Note von Oregano, Rosmarin und Mandeln vermischt. Dieses Öl ist nicht nur fantastisch für Salate, sondern auch ein hervorragendes Produkt zum kochen. Und wer schon bald an diesem Olivenöl riechen möchte, der bestellt es sich bei:

www.boutique-of-taste.de
Viel Spaß euer Gastromacher

Würzen im Alter

Ein kulinarisches „Hallo“ an meine älteren Leser und an die Familien, Köchinnen und Köche, die für diese kochen!
Seitdem meine Tante vor zig Jahren einmal umgekippt ist, weil ihr Arzt ihr gesagt hatte, sie solle auf Salz, zuviel Gewürze und alles was sonst noch so Spaß macht, verzichten, weil ihre Werte so schlimm seien, habe ich viel über die Ernährung von älteren Mitbürgern gelesen. Ich habe mich auch ausführlich damit beschäftigt.
Wer es noch nicht weiß, im Alter nehmen die Geschmacksnerven immer mehr ab und dadurch schmeckt natürlich alles fader und langweiliger. Das heißt ganz einfach, wie Johann Lafer gern ausdrückt: „ ich sage nur eines würzen“. Ich habe einige Senioren-Residenzen besucht und immer wieder feststellen müssen, dass gerade dort sogar für unsere Geschmäcker kein Reiz rüber kommt. Was schmecken da wohl die Menschen, die dafür auch noch eine Menge Geld zahlen.
Aber auch im privaten Bereich bekomme ich immer wieder mit, das gutgemeintes Nichtwürzen besser sei für die Oma…

eat&STYLE 2012

Hallo, liebe Leser meines Gastromacher-Blogs!
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr die eat&STYLE 2012 in Köln, auf der Kölnmesse vom 16.-18.11.2012 in der Halle 6 besuchen kommt. Nicht nur ich, der „Gastromacher“, sondern auch viele Stars der Küchen und tolle Händler werdet ihr dort finden und lieben lernen können.


Ich selber werde dort als Vertreter meiner Seite vor Ort sein und wer mich mal persönlich kennen lernen möchte, kann dies natürlich gerne machen.
Also Termin eintragen, Karten bestellen und im November auf einer sehr aufregenden Messe vieles neues erleben. Bis dahin!
Euer Gastromacher

"MORIA ELEA" Olivenöl-Sinnlichkeit aus der Flasche

Ich muss zugeben, bis vor etwa 15 Jahren habe ich gedacht, dass Olivenöl eben Olivenöl ist. Mehr als fünf Euro hätte ich nicht ausgegeben. Das hat sich aber sehr schnell geändert als ich mein erstes Olivenöl-Tasting mitmachen durfte.

Es fing schon damit an, dass ich nicht wusste, wie unterschiedlich die Öle durch ihre Herkunft schon waren. Bei der Verkostung gab es drei Sorten, eines aus der Toskana, das nächste aus Andalusien und das dritte aus Griechenland. Von sehr würzig, mild und fruchtig bis hin zu kräftige-vollmundig war alles dabei. Danach wusste ich nicht viel über Öle, war aber so begeistert, dass ich nun ein Jäger nach gutem Olivenöl wurde. Es gibt günstiges, etwas teureres bis hin zu kleinen Schätzen, die ihr in eure Küche stellen könnt. Es gibt ganz gutes Öl um die fünf bis acht Euro, womit man sehr gut kochen kann. Geht man im Preis etwas höher, so um die zwölf bis sechzehn Euro, dann sollte es schon echt ein verdammt gutes Öl sein. Ob es nun ein Öl für fünf Euro oder fü…

Kräuter aus Asien

Mukunu-Wenna

Asien hat beeindruckende Landschaften, ganz besondere Menschen, leckere Küche. Und was Kräuter und Gewürze angeht, sind die Asiaten auch ganz groß.
Mukunu-Wenna heißt ein so besonderes Kraut. Bekannt ist es in China nicht nur als Würzmittel, sondern auch aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Man kann die Blätter kauen oder einen Tee daraus machen, um Kopfschmerzen zu lindern. Pitta; Vata und Kapha nennen sich die drei Energien, die auch für eine bessere Nierenfunktion sorgen soll.
In China, aber auch in anderen asiatischen Regionen wie Sri Lanka wird diese Pflanze gerne für Salate, Suppen, zum aromatisieren von Reis und vielen anderen Speisen benutzt.
Diese Pflanze ist nicht winterhart, kann aber ohne Probleme in der Wohnung überwintern. Das Halbschattengewächs mag es sonnig aber auch im Schatten fühlt sie sich ganz wohl.
Euer Gastromacher

Kräuter aus Asien

Vietnamesischer Koriander (Persicaria odoratum)

Auch wenn Koriander dabei steht, hat es mit diesem eigentlich nichts zu tun. Doch der herrliche Geschmack nach Koriander, das blumige pfeffrige Aroma macht es zu einem absoluten Hit. In Vietnam nimmt man oft auch in großen Mengen die Blätter der Pflanze für Suppen, Salate, Frühlingsrollen, Eintöpfe oder auch für das leckere eingelegte Gemüse. Es wächst sehr schnell und kann großzügig geerntet werden. Vietnamesischer Koriander hat gerne feuchten Boden und man kann ihn sogar als Teichgewächs nutzen. Für die Vermehrung einfach den Ballen halbieren und weiter geht’s. Im Winter hole ich ihn einfach rein und wenn man ihn im Garten eingepflanzt hat, dann die Wurzeln mit Stroh schützen.
Na dann mal los und schnell noch eine Pflanze oder Samen besorgen.
Euer Gastromacher

Die Meerbrasse oder auch Dorade

Die Meerbrasse, oder heute auch besser bekannt als Dorade, wird zwischen 20 und 40 cm groß. Bei manchen Fischhändlern steht auch schon mal Dorade royale oder Goldbrasse, welches keinen Unterschied macht. Das Fleisch ist zart, sehr saftig, weiß und hat einen angenehm milden Geschmack. Mit diesem Fisch kann man einfach alles machen, braten, pochieren, dünsten, backen oder auch auf dem Grill legen, die Dorade macht eine gute Figur.
Rezepte gibt es Unmengen, wie man diesen tollen Fisch zubereitet kann. Ich liebe ihn recht einfach zubereitet. Den Fisch waschen, trocken tupfen. Mit einem scharfen Messer den Fisch von beiden Seiten drei bis viermal einschneiden, damit die Kräuter und Gewürze besser in das Fleisch eindringen können. Den Fisch von innen und außen salzen, pfeffern. Kräuter nach Wunsch auf dicke Alufolie legen, mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Dorade auf die Kräuter legen. Die gleichen Kräuter in den Fischbauch stecken, den Fisch mit etwas Olivenöl beträufeln, wieder Kräuter ob…

Pilzkraut (Rungia klossii)

Als Kräuter-Liebhaber war ich sehr überrascht, dass ich von dieser Pflanze mit dem interessanten Namen Pilzkraut noch nie etwas gehört habe. Doch man lernt ja nie aus.
Das Kraut sollte man sich aber nun nicht in unseren deutschen Eichenwäldern vorstellen, denn es kommt aus dem fernen Papua-Neuguinea. Es hat wirklich ein leichtes aber sehr leckeres Pilzaroma. Und auch wenn wir hier nicht wirklich das Klima haben wie aus seiner Heimat, kann man es auch in unseren Regionen sehr gut züchten und vermehren.
Pilzkraut hat gerne einen feuchten Boden und braucht gar nicht so viel Sonne. Aber die Wärme braucht dieses feine Kraut. Bei ca. Zwölf Grad mag es nicht mehr weiter wachsen und unter Null Grad verliert es die Blätter. Also am besten in dieser Zeit reinholen und auf der Fensterbank weiter wachsen lassen.
Das Kraut passt gut in Suppen, Salate, Saucen und vieles mehr.

Ich habe festgestellt, dass die Pflanze schön buschig wird, wenn man sie ruhig großzügig von oben her aberntet. So um die …

Kartoffelbrei-Puffer

Ich möchte euch eine tolle Beilage vorstellen, die ich sehr gerne meinen Gästen anbiete.
Es ist doch bestimmt schon jedem von euch passiert, das viel zu viel vom leckeren selbstgestampften Kartoffelpüree übrig bleibt. Aber noch einmal dasselbe essen? Was kann man mit dem Rest machen?
Kein Problem!
Stellt den Brei abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Dann geht es ganz schnell: Mischt für zu 500 Gramm Kartoffelbrei 2 Eier hinzu, dann pfeffern, salzen, mit Muskat abschmecken. Ihr könnt auch noch Kräuter oder andere Gewürze dazu geben, da steht eurer Phantasie nichts im Wege. Letztes Mal habe ich Oregano und Chilli genommen.


Nun ist die Masse durch die Eier etwas zu weich. Gebt einfach so viel Paniermehl hinzu bis man aus der Masse Plätzchen formen kann. Nun nur noch in Brösel wenden und lecker gold-gelb in der Pfanne mit Butterschmalz braten. Fertig ist eine tolle Beilage!








Viel Spaß beim nachkochen.
Euer Gastromacher

Im Himmelreich

Ich habe schon einmal vor einigen Jahren über das Restaurant "Im Himmelreich" geschrieben. Nun möchte ich es gerne wieder tun. Leider haben die letzten Pächter das 400 Jahre alten Fachwerkhauses in Oberkassel in Bonn nicht halten können, weil die Qualität immer mehr nachließ und auch die Sauberkeit nicht wirklich beeindruckte.

Aber das ist ja nun Geschichte!

Seit einigen Monaten gibt es eine neue Pächterin. Bettina Hermann und ihr Team haben den drei Etagen, wozu auch ein sehr schöner Gewölbekeller für Feiern und kleineren Gruppen gehört, neues Leben eingehaucht.


Nicht nur, dass es neu gestrichen und sauber ist, das Lokal wirkt durch kleine Veränderungen gemütlich, hell und aufgeräumt. Nicht zu viel Schnickschnack, sondern den Wert auf die Gastfreundlichkeit und das gute Essen gelegt. 


Es gibt zwei Dinge im "Himmelreich", die mir besonders gut gefallen. Das erste ist, dass es keine Speisekarte im herkömmlichen Sinne gibt, sondern wie bei den Italienern auf einer Tafel …

Zucchini gefüllt mit Hackfleisch, Paprika und einigen anderen guten Sachen.

Ich habe s ja schon öfters geschrieben, wenn ich Gäste habe, dann möchte ich gerne etwas Kochen, was lecker ist und mir gleichzeitig Zeit erspart, damit ich mich um die Gäste kümmern kann. Darum habe ich ein neues sehr leckeres Rezept kreiert, was eure Gäste begeistern wird.

Ich wünsche viel Spaß beim nachkochen!



Zutaten:

Paprika, rot, grün, gelb oder andere Farben
2 Eier
1 große Zwiebel
6-8 Champignons
½ bis 1 Liter Gemüsebrühe oder Fleischbrühe
1-2 Zucchini kommt auf die Größe an. Muss ja nicht so ein Riese sein wie unsere.



500 Gramm gemischtes Hackfleisch
2 Knoblauchzehen
Tomatenpaste, aus getrockneten Tomaten (bekommt man im Feinkostgeschäft)
Salz, Pfeffer, Paprika süß, Paprika scharf
1-2 Teelöffel frisches Thymian
Olivenöl
1 trockenes Brötchen
Käse zum überbacken


Die Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch in kleine Würfel schneiden, dass gleiche macht ihr mit der Paprika. Da ihr schon mal dabei seid, macht ihr das mit den Pilzen auch.


Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne mit etwas O…

Der Gastromacher als Grafik von Sanja Gostovic

Da gibt es doch liebe Menschen, die wohl so gerne meine Seiten besuchen das sie mir dem "Gastromacher" eine Grafik widmen. Ich bin sehr stolz und bedanke mich ganz herzlich bei Sanja Gostovic!