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Es werden Posts vom September, 2012 angezeigt.

„Las Pedroñeras“ und sein Knoblauch

Circa 150 Kilometer von Madrid entfernt liegt das Städtchen „Las Pedroñeras“ mit ungefähren 7.500 Einwohnern. Und dort auf der Hochebene dreht sich fast alles um den Knoblauch. Durch diesen Umstand sind die Bewohner auch sehr stolz, denn sie sind offiziell die „Welthauptstadt des Knoblauchs“. Das hat nichts mit der Menge der geernteten Knollen zu tun, sondern mit der besonderen Qualität. Der dort unter idealen Boden- und Klimaverhältnissen angebaute violette Knoblauch „ajo morado“ wird von Feinschmeckern und Köchen als der weltbeste Knoblauch gepriesen. Seine angenehme Schärfe, sein Geruch und sein anregender Geschmack haben ihn an die Spitze gebracht. Bekannt gemacht hat ihn der spanische TV-Koch Karlos Arguiñano. Seit 1972 gibt es sogar eine internationale Knoblauchmesse in der Stadt, die ebenfalls im Guiness Buch der Rekorde steht: Hier wurde mit 70 Metern der längste Knoblauchzopf geflochten.
Spaniens König Juan Carlos gehört zu den vielen Fans dieser Spezialität. Während der Ernte…

Olivenöl, die Zweite!

Ich habe noch vor 10 Jahren gedacht, dass es lediglich eine Art von Olivenbaum gibt und daraus werden eben verschiedene Olivenöle hergestellt. Mittlerweile bin ich natürlich schon ein ganzes Stück weiter, obwohl ich glaube, dass man genau wie beim Wein nie alles kennen kann.
Auf der Insel Lesbos wachsen durch den vulkanischen Boden eine Vielzahl von Olivenbäume. Eine Art ist die Sorte “Kolovi“, bekannt auch als „Valanolia“. Und wenn die Früchte reif sind, dann entsteht daraus ein wunderbares, ungefiltertes, natives Bio-Olivenöl Extra. Es ist goldgelb mit einem grünlichen Glanz: das EIRINI Plomariou.
Es erinnert im Geruch an frisch geschnittenes Gras, was sich schnell mit einer Note von Oregano, Rosmarin und Mandeln vermischt. Dieses Öl ist nicht nur fantastisch für Salate, sondern auch ein hervorragendes Produkt zum kochen. Und wer schon bald an diesem Olivenöl riechen möchte, der bestellt es sich bei:

www.boutique-of-taste.de
Viel Spaß euer Gastromacher

Würzen im Alter

Ein kulinarisches „Hallo“ an meine älteren Leser und an die Familien, Köchinnen und Köche, die für diese kochen!
Seitdem meine Tante vor zig Jahren einmal umgekippt ist, weil ihr Arzt ihr gesagt hatte, sie solle auf Salz, zuviel Gewürze und alles was sonst noch so Spaß macht, verzichten, weil ihre Werte so schlimm seien, habe ich viel über die Ernährung von älteren Mitbürgern gelesen. Ich habe mich auch ausführlich damit beschäftigt.
Wer es noch nicht weiß, im Alter nehmen die Geschmacksnerven immer mehr ab und dadurch schmeckt natürlich alles fader und langweiliger. Das heißt ganz einfach, wie Johann Lafer gern ausdrückt: „ ich sage nur eines würzen“. Ich habe einige Senioren-Residenzen besucht und immer wieder feststellen müssen, dass gerade dort sogar für unsere Geschmäcker kein Reiz rüber kommt. Was schmecken da wohl die Menschen, die dafür auch noch eine Menge Geld zahlen.
Aber auch im privaten Bereich bekomme ich immer wieder mit, das gutgemeintes Nichtwürzen besser sei für die Oma…