Japanische Sake, immer mehr im Trend!


Ich muss ja zugeben, früher habe ich immer gedacht, Sake sei ein asiatischer Schnaps und den trinkt man nach dem Essen zum verdauen. Deswegen habe ich auch nie mehr Sake getrunken und das erste mal ist schon so lange her, dass ich mich gar nicht mehr so richtig erinnern will.

Dann war ich mit meinem Partner bei Christian Sturm Willms (Koch des Jahres) eingeladen zur Neueröffnung des „YUNICO“ Restaurant im Kameha Grand Bonn, wo er Chefkoch ist. Und da seine Küche für „Japanese Fine Dining“ steht, hatte er auch eine Bar mit Sake platziert. Dort lernte ich Jörg Müller kennen. Der Weinberater und Sake-Sommelier hat mir Sake ganz anders nahe gebracht. Natürlich konnte er mir auf dieser Party nicht so viel erzählen, aber das hole ich noch nach.

Was aber sehr nett war, er schickte mir ein paar Proben, damit ich mich mit dem Thema schon einmal beschäftigen kann. Und einiges möchte ich an euch weiter geben.

Was mir als erstes aufgefallen ist, den ersten Sake, den ich vor Jahren in einem China-Restaurant angeboten bekommen habe, war warm und ganz sicher aus industrieller Produktion. Denn die Sake -Sorten, die mir Herr Müller geschickt hat, haben damit nichts mehr zu tun.

Es gibt heute ca. 1300 Sake-Brauereien, die traditionell und mit hohem Verständnis und Qualität brauen. Und wer meint, dass es dieses edle Getränk für ein paar Euro im nächsten Asia-Laden zu kaufen gibt, der hat sich leider getäuscht. 

Denn diese Premium Sake haben ihren Preis - zwischen ca 30 Euro und bis zu 1.500 Euro können sie kosten. Damit macht sich das Produkt nicht nur in guten japanischen Restaurants einen guten Namen, sondern auch in der Sterne-Gastronomie wird er immer mehr angeboten oder verwendet.

Nun stelle ich euch aber erst mal einige Sorten vor, bevor ich in naher Zukunft damit koche und euch die Rezepte hier gerne aufschreiben werde.

Viel Spaß dabei!


Marigold Sake
Die Brüder Kinoshita führen die weltberühmte Sake-Brauerei Amabuki. Gebraut wird aus der seltenen Blütenhefe der Ringelblume. Gut zu Fleischgerichten, aber auch Gemüse. In der kalten Jahreszeit kann er auch erwärmt werden, so dass es wieder anders schmeckt und auf dem Gaumen die Sonne aufgehen läßt. 

Kobe Classic Sake

Fukuju Kobe Classic Sake aus dem Dorf Nada. Geschmack nach gekochten Birnen, Äpfeln und auch geröstete Mandel kann man erahnen. Gut zu genießen zu Currys, aber auch zu Apfelpfannkuchen und Flammkuchen mit Speck passt er sehr gut. 


Dassai 50 Sake

Fruchtig-mild mit feinem Aroma von Muskattrauben. Zeigt Geschmackskomponenten von Weißwein mit leichter Säure.
Mehrfach ausgezeichneter  Super-Premium Sake für den feinen Gaumen.

Amabuki Himmelswind Sake

Leichte cremige Süße, die an Nektar erinnert. Viele Frucht- Aromen, wie Melone. Aber auch Pfirsich schmeckt man bei diesem Premium Sake raus. Seine angenehme Art paßt gut zu Fisch, Gemüse, aber auch Hummer kann man gut dazu essen. 


So liebe Leser, das waren jetzt schon mal vier Sake-Sorten. In einiger Zeit werde ich noch mehr vorstellen. Dann nicht nur Sake, sondern noch andere japanische Köstlichkeiten.

Zu bestellen sind die Produkte natürlich auch. 

Unter www.japan-gourmet.com könnt ihr euch zum probieren auch kleine Flaschen bestellen. Ich bin mir aber sicher, ihr werdet danach schnell große Flaschen bestellen, um eure Bekannten daran teil haben zu lassen.

Der Gastromacher wünscht euch einen tollen kulinarischen Tag !




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