Besuch und Fotoshooting auf dem Landgut „San Lorenzo“ powered by René Kalobius

René Kalobius mit seiner Partnerin Gilla Neufend un der Gastromacher!

Teil 1

Am 8. November 2013 hatte René Kalobius nicht damit gerechnet und daran geglaubt, dass sich sein Leben um sehr viele Prozente ändern wird.
Ich kenne René jetzt schon ein paar Jahre und kannte ihn immer als Macher und nebenbei erwähnt, dass er ein guter Koch ist. Was mich, meinen Mann, Christian, meinem Partner und Freund, im und um das Landgut „San Lorenzo“ in der Toskana, genau gesagt in Terranuova Bracciolini empfing, war nicht das, was wir erwartet haben. Fotos hatten wir ja schon gesehen, aber da dachte ich, es ist ein nettes Haus. Mit ein paar Zimmern und einem Restaurant, wo René seine Kochmesser schwingt. Wir kamen im dunklen an und waren schon mal von der Einfahrt geflashed.
Wir kamen an einem großen Tor an, klingelten und...... keiner kam uns abholen. Warum? Weil es wie bei den  J.R. Ewing in Dallas los ging. Das große Tor öffnete automatisch langsam seine Flügel und wir konnten weiter fahren. Es kam die erste Kurve, noch eine Kurve, den Berg weiter hoch und noch eine Kurve und da waren wir.


Das ist kein Wanderweg, sondern die Auffahrt zum Landgut „San Lorenzo“ 

Empfangen wurden wir von Tobi, Koch und Mann für alles, was auf so einem großen Gelände anfällt. Wir brachten unsere Koffer in einen Bungalow, welches für uns drei total super geschnitten war. Zwei Zimmer, ein Bad mit Dusche, einer offenen Küche, Wohnbereich, TV und einer kleinen Terrasse davor. Tobi lud uns zu dieser späten Stunde noch dazu ein, am zukünftigen  „Chef Table“ vor der Küche Platz zu nehmen und wir bekamen noch einen Teller Pasta und ein kühles Bier dazu.


Ich finde dazu muss man nicht mehr mehr schreiben!

Dann ging es schon ab ins Bett, denn die lange Autofahrt war dann doch anstrengend. Am nächsten Morgen war ich der erste, der es von uns dreien aus den Feder zerrte, denn ich wollte jetzt René begrüßen. Ich wusste durch Tobi, dass er als erstes jeden morgen sein Gemüse und Kräuterbeet versorgt. 


Der Wein und der Wald vereint! 

Auf dem Weg dorthin kreuzte ich schon mal Weinreben und Olivenbäume. Und da stand er, in der Morgensonne und mit einem Wasserschlauch bewaffnet, sprenkelte René die noch zarten Gemüsepflanzen und Salat-Sprößlinge. Wir winkten uns nur mal kurz und riefen uns zu, in 20 Minuten zum Kaffe treffen.


Jeden Morgen 6 Uhr, René beim Wässern 


Olivenbäume

Ich begrüßte noch eben die Hühner und Enten, die eine herrliche Anlage mit kleinem Teich und viel Auslauf haben, genau so wie ich es noch von Oma und Opa kannte. Ich ging dann wieder zum Haus, um mir einen Kaffee zu trinken, nur war gerade keiner in der Küche und so beschloss ich noch eine Runde zu drehen. Und da wurde mir erst mal bewußt, wie riesig dieses Gelände ist. Nicht nur diese ganzen Gebäude, worunter sich auch René eine kleine Schlachterei aufgebaut hat, denn er schlachtet seine Tiere selber und macht daraus auch hervorragende Salami und Schinken.


Alleine der Schinken und die Salami ist schon eine Reise wert!

Das übrige Fleisch kommt in die Küche und wird auch für die Gäste zubereitet. Da merkt man wieder mal, was gutes Fleisch ausmacht. Die Tiere haben ihre Ruhe, fühlen sich sauwohl, leben länger und werden nur mit etwas Futter zugefüttert, denn den Rest finden die Schweine auf ihrem riesigen Gelände, wo sie frei rumlaufen. Das ist echtes Bio!

Ruhe und eine Aussicht, die süchtig machen kann!

Das waren meine ersten Eindrücke von den ersten Stunden bei René Kalobius, welche mich wirklich umgehauen haben.

Weitere Infos: Landgut „San Lorenzo“ powered by René Kalobius



Fortsetzung folgt !!

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